Eine Chance zur spirituellen Entwicklung

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Margitta
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Eine Chance zur spirituellen Entwicklung

Beitrag: # 2101Beitrag Margitta
07.10.2006, 21:39

Eine Chance zur spirituellen Entwicklung
oder zum Rückschritt

von Martina Haase Struckhoff (c), Sept. 2006

Text auch im PDF-Format zum Herunterladen und Ausdrucken
http://www.phoenix-netzwerk.de/SCHRIFTE ... reiki.html


Erfahrungsgemäß trägt man Verantwortung für sein Tun und Handeln, für das Gute und das Schlechte. Einige geben allerdings ihre Verantwortung ab, indem sie andere für ihre Lebensumstände verantwortlich machen. Auf der Suche nach Glück, Gesundheit oder Klärung bestimmter Ereignisse entsteht irgendwann der Wunsch, Antworten zu finden, und sich oder die Umstände zu verändern. Damit man das aber in gesunder Art und Weise erreichen kann, folgt hier als Beispiel eine Betrachtung zu den unterschiedlichen Reikieinweihungen der heutigen Zeit, die sich in Form, Inhalt, Ziel, Ausrichtung und inneren Motiven, teils unbewusst, unterscheiden.



Der Ursprungsgedanke Usuis: Weiterentwicklung und Chancen

Usui betonte ursprünglich beim REIKI den Entwicklungs- und Läuterungsweg, und nur am Rande ergaben sich die Technik des Handauflegens, die Grade und die Einweihungstechniken.
Sein Ziel war es, von der spirituellen Ebene aus zu arbeiten, die Menschen ihrer Bestimmung näher zu bringen, und sie geschützt gemäß ihren Möglichkeiten einen Kanal zum höheren Selbst aufbauen zu lassen, um ihnen vollkommene Heilung auf gesunde Art und Weise zu bringen. Dieser Weg braucht den Einsatz von Arbeit und Zeit; Usui lehrte Werte, Tugenden, Ethik und spirituelle Grundgesetze in der dafür nötigen Zeit (langjährig) und vermittelte ebenfalls uralte Regeln, wie man mit den begleitenden Gefahren umzugehen hat.



Die Durchlässigkeit des Kanals wird nur durch langjährige Entwicklung erreicht

Entscheidend für die Auswahl aus den verschiedenen Angeboten zur Reikieinweihung sind der persönliche Entwicklungsstand, die Ebene der inneren Ausrichtung und die individuelle Durchlässigkeit als Kanal. Letztere hängt davon ab, in wieweit die feinstofflichen Körper gereinigt und geläutert wurden, und von der Ausbildung, die man erhalten hat. Auch wenn man günstige Voraussetzungen mitbringt, sollte man dennoch im Durchschnitt ca. 5 -10 Jahre intensiv an sich gearbeitet haben und während dieser Zeit begleitet worden sein, damit Unterscheidungsvermögen und Ethik entwickelt und integriert wurden, und die Persönlichkeit stabil genug ist. Wenn man sich entwickelt, werden alle vorhandenen Kräfte aktiviert, deshalb sollte Entwicklung kontrolliert vonstatten gehen. Höhere Kräfte müssen erarbeitet und verdient werden. (Über Kräfte auf sicherer positiver Grundlage verfügt man in der Regel erst dann, wenn eine innere Einweihung durch das höhere Selbst stattgefunden hat.)

Ist die Länge einer Ausbildung jedoch beschränkt auf ein paar Wochenenden und betont die Technik und äußeren Einweihungen, ist eine momentane helfende Wirkung durchaus möglich, aber der Preis kann höher ausfallen als man glaubt, bedenkt man Rückwirkungen, die folgen könnten.



Was ist nun eigentlich eine Einweihung:

Ein Reikilehrer vollzieht eine äußere Einweihung. Er kann durch ein bestimmtes Ritual einen Kanal öffnen und ihn zunächst reinigen. Die Energie, das Bewusstsein des Einzuweihenden wird dabei erweitert.

Reikieinweihungen wirken in der Regel positiv, wenn im Vorwege Aufklärung gegeben und der Lebensplan und die Motive geprüft wurden, sowie eine entsprechende Ausbildung stattgefunden hat. Diese Lernschritte führen zur Selbsterkenntnis und Integration, und am Ende steht als Bestätigung die Einweihung. Man könnte die verschiedenen Grade der Einweihungen auch als Stationen des Wachstums bezeichnen. Die integrierten Lernschritte werden besonders in der darauf folgenden Zeit nach der Einweihung vertieft. Werden diese ausgelassen, kann keine dauerhafte Bewusstseinserweiterung bleiben.



Der Weg führt zur inneren Einweihung

Innere Einweihungen finden meistens erst nach einem sehr langem Entwicklungsweg statt, wobei es nicht ausreicht, etwas zu kennen oder zu wissen, sondern es kommt darauf an, dass Energien, die Körper und die verschiedenen Seinsebenen beherrscht werden. Hier wird ernsthaft geprüft, und zwar nicht mehr allein von Menschenhand, und der „Hüter der Schwelle“ kann den Weg kreuzen. Wenn man dazu mit geistigen Kräften in Berührung kommt entsteht leider allzu oft die Annahme, man sei nun etwas Besonderes, ein Eingeweihter, hat aber die niederen Kräfte noch nicht wirklich bezwungen, ist jedoch auf dem Weg dahin. Hier gilt es, sich ernsthaft zu bemühen und den nötigen Mut dafür zu entwickeln, denn Licht bringt auch Schatten, dem man sich nach und nach stellen muss, bevor das höhere Selbst es schafft, die Persönlichkeit (das Ego) zu durchdringen. Alle Entwicklungsphasen sind solange richtig, wie sie einen Lehrwert haben, und keine Stufe ausgelassen wird.



Gefahren der Kurzausbildungen unter Auslassung der spirituellen Werte, Ethik, und Grundgesetze

In Usuis Weg und ursprünglicher Lehre war alles Nötige vorhanden, denn in seinen Lebensregeln findet man entscheidende Wegweiser. Doch im Laufe der Zeit wurde gekürzt und es entstand die Annahme, dass diese Regeln in der heutigen Zeit nicht mehr notwendig seien. Dieses beruht aber auf Naivität, Selbstüberschätzung und Unwissenheit, und man sollte dringend nachholen, was versäumt wurde. Ergründet man die Regeln, so stellt man fest, dass es wichtig ist, eigene verdrängte Persönlichkeitsteile anzuschauen und die Schuld nicht mehr bei anderen zu suchen. Es gilt, sich erkennen und beherrschen zu lernen. Um zu verdeutlichen, was ich genau meine, führe ich nachfolgend einmal einige Regeln und Zitate an.

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Usuis erste Regel: Gerade heute ärgere Dich nicht. Alles, was sich im Außen als Ärger äußert sind Projektionen, die es gilt zurückzunehmen.
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Die zweite Regel lautet: Gerade heute sorge dich nicht. Vertrauen in sich selber, in andere, in Gott, in die Schöpfung entwickeln.
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Regel drei: Ehre Deine Eltern, Lehrer und Älteren. Die Bereitschaft entwickeln, für andere selbstlos etwas zu tun, sowie die Würde des Menschen zu respektieren.
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Regel vier: Verdiene dein Brot ehrlich. Weiterhin die Gebote zu achten und Tugenden zu lernen
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Regel fünf: Sei Dankbar für alles Lebendige. Man nehme das Leben an und richte es in Freude aus.

Zitat, gefunden im Reiki Magazin:

Der Weg - Möge keiner einen gefährlichen Weg einschlagen, um schneller voranzuschreiten.

Dieser Satz wurde ins Deutsche übersetzt, und der Kommentar und die Erläuterungen stammen von Hiroko Kasahara.

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Erläuterung: Der berühmte Meiji Kaiser, der in Japan von 1868-1912 regierte, soll mehr als 100000 Gedichte verfasst haben. Usui wählte davon 125 Lehrsätze aus, die in seiner Lehre eine wichtige Rolle spielten. Das oben stehende Zitat ist einer davon.
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Kommentar: In Japan gibt es ein Sprichwort, das heißt: „Wenn du Eile hast, mach einen Umweg!“ Auf Deutsch sagt man auch: Langsam, aber sicher. Wir wollen wachsen, dafür brauchen wir Zeit. Wenn wir schnelles Wachstum erzwingen wollen, dann müssen wir ohne innere Reife auskommen. Zitat Ende.

Besser hätte man es nicht ausdrücken können. Man kann auch sagen: Gut Ding will Weile haben.

Warum wenden einige die Regeln nicht an und integrieren diese ins tägliche Leben? Weil es leichter ist, eine Abkürzung zu nehmen, und man selten gern die Wahrheit hört, oder gar etwas von Arbeit und Geduld?

Nicht jedes Problem muss mit Reiki, einer Einweihung, Handauflegen, Energiespende, Fernheilung oder einer anderen Energieart gelöst oder therapiert werden. Reiki bedeutet Entwicklung zunächst für sich selber, um dann, nachdem in den Jahren der Lehrzeit Wissen und Kenntnisse erworben wurden, sorgfältig zu schauen, ob man diese gesund für andere Menschen einsetzen kann. Erkenntnisse und eigene Erfahrungen haben mich zu größter Vorsicht veranlasst, mit Energien fortan anders umzugehen. Gesetzmäßigkeiten sollten erkannt und berücksichtigt werden.

Wird die Technik überbetont und wird z.B. gelehrt, dass man sich der Reikikraft zur Erfüllung von selbstsüchtigen Wünschen (oft unbewusst!), eigener oder anderer Menschen, bediene, handelt man gegen die spirituelle Ethik. Man nimmt eine egoistische Haltung an, und oft dauert es lange, bis man seinem Ego auf die Spur kommt. Es braucht Mut und Kraft sich seinen Schattenseiten zu stellen, und solange man noch Sklave seiner Selbstsucht ist, wird man keine höheren Kräfte erlangen können.



Durch eine Einweihung wird das Ego gestärkt, durch Ausbildung gezähmt, so dass sich die Seele entfalten kann.

Dies gilt ebenfalls für kostenlose und experimentelle Einweihungen. Auch hier ist man in seiner Sichtweise begrenzt. Die Reikienergie selbst ist frei, man zahlt aber für die Ausbildung und den Aufwand des Lehrers. Er verhindert damit, dass der Schüler in andere Verluste kommt, die voraussichtlich sehr viel höher ausfallen könnten, denn nach dem Grundgesetz muss immer ein Ausgleich stattfinden. Würde man eine berufliche Fortbildung machen wollen, zahlt man auch ganz selbstverständlich den entsprechenden Preis (im Durchschnitt liegen die Preise bei beruflichen Fortbildungen sogar bis zu 350 € pro Tag, je nach Seminar). Bei sehr günstigen oder sehr hohen Preisen sollte man auf jeden Fall nachfragen und genau prüfen.

Ein Zuviel oder Zuwenig wird auch hier wieder an anderer Stelle für Verluste sorgen, und wird karmisch Auswirkungen haben müssen.

Und so ist es auch mit Experimenten oder Energiegeschenken. Jede Tat hat eine Wirkung und eine Folge, und oft andere, als man in seiner Gutgläubigkeit beabsichtigt. Es ist dringend nötig, sich erst Wissen um die Wirkung der Kräfte anzueignen, denn da man sich sonst meistens medial-astral betätigt und nicht von spiritueller Ebene aus arbeitet, muss man mit einem hohen Verlust an Lebensenergien rechnen. Kommt die Entwicklung zu kurz, ist das Unterscheidungsvermögen zu gering und die Persönlichkeit noch instabil, und so wird man mit Einflüssen und Energien aus astralen Ebenen belastet, ohne dass derjenige dies erkennt oder sich zu helfen weiß. Es entsteht Angst, die wiederum den physischen Körper sowie den Energiekörper schwächt.

Man gehe sehr achtsam mit den Energien um, wirken sie doch manchmal anders als man glaubt! Niemals sende man ohne ausdrückliche Erlaubnis Reiki oder andere Energien. Die Würde des Menschen sollte man immer respektieren. Oft werden auch Kräfte bewusst oder unbewusst falsch angewendet, wenn jemand medial veranlagt ist und diese Fähigkeiten mit einbringt. Wer nicht darauf achtet, muss ernten was er sät. (Resonanzgesetz)!



Ausrichtung regelmäßig überprüfen

Werden Ethik, Grundgesetze und uralte Regeln verdrängt, ist Reiki nichts anderes mehr als eine Technik der Vergangenheit, die eher in die Rubrik der Schwarzmagie gehört; man betätigt sich astral-medial und nicht von spiritueller Ebene aus; man geht dann nicht vorwärts, sondern bewegt sich rückwärts und kann in unnötige weitere Verstrickungen geraten. Weiterhin kann bei Einweihungen ohne entsprechende Ausbildung der geöffnete Kanal von negativen Kräften und schädlichen Fremdenergien benutzt werden, ohne dass man es gleich bemerkt. Oft stellt man dies erst Jahre später fest. Es lohnt sich von beiden Seiten gründlich zu prüfen - Lehrer wie Schüler - welchen Weg man geht, und welche Haltung und Ausrichtung man anstrebt.



Ziele

Es muss nicht unbedingt der Weg durch Reiki sein, um mit Energien zu arbeiten oder die Meisterschaft des Lebens zu erreichen. Aber hat man sich für Reiki entschieden, wird es wirklich wichtig und zwingend notwendig, eine kontrollierte Ausbildung zu machen, um die Grundbedingungen des Lebens zu verstehen und danach handeln zu können, seinen Entwicklungsweg und die Chancen optimal zu nutzen, und die Gefahren so gering wie möglich zu halten. Dies gehört zur Bestimmung des Menschen. Der Mensch kann nicht anders, er muss lernen, hier zeigt sich das Evolutionsgesetz.

Entscheidet man sich jedoch für einen Weg mit Reiki, so ist es bereits ab dem 1. Grad wichtig, darauf zu achten, dass die Prozesse des jeweiligen Grades integriert werden, da immer das geweckt wird, was in einem Menschen steckt. Doch auch wenn man sich für einen anderen Weg entscheidet, ist ein gesundes Leben langfristig nur möglich, wenn dieses positiv ausgerichtet wird und man lernt, mit negativen Einflüssen entsprechend umzugehen!



Martina Haase Struckhoff


Zu unseren Texten: Die Inhalte unserer Texte sind oft wissenschaftlich nicht beweisbar, haben deshalb aber trotzdem einen realen Wert, da alles durch entsprechende eigene Erfahrungen der Autoren bestätigt wird. Wir nehmen ausdrücklich Abstand davon, lediglich angelesene Informationen weiterzugeben oder Behauptungen aufzustellen, die wir nicht selbst hinreichend überprüft haben. Wir bitten die Leser unserer Texte trotzdem unbedingt darum, kritisch zu lesen, und verantwortlich nur das für sich und den weiteren Gebrauch auszuwählen, was sie für sich als richtig und nützlich erachten, und den Rest zu ignorieren. Diskutieren können wir auch nicht über die Aussagen in unseren Texten, da sie so, wie sie beschrieben wurden, unseren Erfahrungen entsprechen. Diskussionen sind aber insofern möglich, wie man Ergänzung, Synthese oder Erweiterung erschaffen will.
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Beitrag: # 16796Beitrag Margitta
10.02.2008, 13:21

[align=center]Auch wieder endeckt und passt zum Thema was Rosi eröffnet hatte

viewtopic.php?t=3547
Margitta[/align]
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Beitrag: # 30059Beitrag Margitta
11.10.2009, 17:47

[align=center] :cl [/align]
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Beitrag: # 30064Beitrag Engelbote
12.10.2009, 10:42

[align=center] :lb [/align]
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Beitrag: # 32401Beitrag Margitta
09.01.2010, 23:39

Noch mal hochschieben
Margitta
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Re: Eine Chance zur spirituellen Entwicklung

Beitrag: # 43604Beitrag Lady
03.02.2015, 08:45

gerne diesen Artikel nochmals hochschiebe, da er viele interessante Leitsätze enthält. Meiner Empfindung nach wird das "Spirituelle" oft falsch verstanden oder mit einer Art Religiositä verwechselt. Spiritualität oder, wie Eingangs beschrieben, spirituelle Entwicklung, bedeutet Bewusstseinsentwicklung - Entwicklung des Geistes. Jeder Mensch, oder viele Menschen, befassen sich tagtäglich mit der Entwicklung des Geistes. Egal wie es bezeichnet wird oder in welche Kategorie es so gerne eingeteilt wird. Eines haben sie alle gemeinsam - die Frage. Die Frage als Werkzeug für die eigene Entwicklung. In diesem Sinne allen einen feinen Tag. Herzlich grüsst, Barbara
Be(geist)erung ist Energie, welche Gedankenformen erfahrbar werden lässt © Mai 2017
Friedenswege - Gedankenkraft

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