Heilen Reiki-”Meister” immer meisterlich?

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Margitta
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Heilen Reiki-”Meister” immer meisterlich?

Beitrag: # 13835Beitrag Margitta
27.10.2007, 20:27

[align=center][align=center]Heilen Reiki-”Meister” immer meisterlich?
(Forts.)
http://www.psi-infos.de/essay_8-c_reiki-meister.html
Und immer neue, vorgeblich tiefere, authentischere, noch wirkungsvollere Reiki-Varianten machen sich breit, mit einem chronischen, von Egomanie und Geltungsbedürfnis befeuerten Zersplitterungsdrang, dessen Exzesse selbst die kommunistische Bewegung mühelos in den Schatten stellen. Einige davon verstehen sich als "Erweiterung" von Usuis Rahmen: darunter das "Medicine Dharma Reiki" von Lama Yeshe und Paula Horan32, das "Karuna-Reiki" von William Lee Rand oder Gerda Edith Dreschers "Rei-Ki-Balancing", das Reiki-Praktizerende durch energetische "Fußöffnungen" verstärkt "erden" will33, oder das "Usui Reiki Ryoho Hikkei", das Meditationspraktiken und Handpositionen aus einem spät entdeckten Lehrbuch Usuis berücksichtigt.34 Zudem macht neuerdings eine japanische Urlinie von sich reden, die abseits der Hayashi-Zweige das Erbe Usuis zu bewahren trachtet - ausgehend von der Gesellschaft "Usui Reiki Ryoho Gakkai" mit Sitz in Tokio, die Usui 1926 gründete. Sie existiert bis heute und weist darauf hin, dass Hayashi nur einer von 16 Reiki-Lehrern war, die Dr. Usui persönlich einweihte - womit Erbansprüche weiterer 15 "Linien" mitzuberücksichtigen wären. Andere versuchen Neuartiges anzubieten, wie etwa der deutsche Reiki-Meister Walter Lübeck mit seinem "Rainbow Reiki", das "zu 20 Prozent aus traditioneller Grundlage und zu 80 Prozent aus Eigenentwicklung besteht"35 und Reiki unter anderem mit "Orten der Kraft", Mandalas, besonderen Essenzen, schamanistischen und radiästhetischen Praktiken verknüpft. Darüber hinaus wetteifern weltweit mindestens drei Dutzend weitere Reiki-Spielarten - von "Blue Star Reiki" über "Reiki Plus", "Diamant-Reiki" und "tibetanisches Reiki" bis hin zum "Neo Reiki" und "Reiki des Goldenen Zeitalters", ihrerseits zersplittert in Untergruppen und Verzweigungen, um Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zulauf.36 Manche von ihnen verbinden Reiki-Gaben mit Edelsteinen, Bach-Blüten oder Aura-Soma.37
Zum Wettstreit der Schulen entscheidend beigetragen hat der ungelöste Dissens, wer in der Nachfolge des wahren "Großmeisters" und rechtmäßigen "Linienträgers" steht. Mikao Usui selbst hat derartige Titel nie benutzt; schon gar nicht kürte er sich zum ersten und einzigen "Großmeister", wie ihm die populäre Reiki-Literatur andichtet - auf diesen narzisstischen Schachzug kam erst die in Heldenepen und wohl auch mächtig in sich selbst verliebte Hawayo Takata. Wer nach legitimen Erben Usuis sucht, findet sie am ehesten in den Vorsitzenden der von Usui gegründeten Tokioter Gesellschaft; diese allerdings verfolgt die Exzesse der verwestlichten Reiki-Bewegung eher mit Befremden, arbeitet still, zurückgezogen und entsprechend mitgliederschwach, ist in erster Linie mit Selbstverwaltung und Mitgliederunterstützung befasst - und kennt bis heute keinerlei spezielle Auszeichnungen oder Privilegien.38

Mit der Inflation von «Eingeweihten» - innerhalb der organisierten Szene und erst recht außerhalb, von "freien" Meistern gefördert - ging ein rapider Qualitätsverfall in Ausbildung und Therapie einher, den selbst Insider beklagen. «Auch der unkritischste esoterische Zeitgenosse», räumt der bekannte Reiki-Meister Walter Lübeck ein, «kommt ins Grübeln, wenn sein Nachbar, der weder beruflich noch privat sein Leben auf die Reihe kriegt und soviel Ahnung von esoterischem Gedankengut hat wie eine Katze vom Eierlegen, plötzlich im Wochenendkurs-Schnellverfahren zu einer esoterischen (Schein-)Heiligkeit mit dem Titel <Reiki> befördert wird. Das stinkt genauso wie der im Sonderangebot eingekaufte Doktorhut von einer finanzschwachen Universität in einer Bananenrepublik.»39 Eine prominente deutsche Reiki-Frau der ersten Stunde, die 1986 von Furumoto initiierte Gerda Drescher aus Aschau am Chiemsee, schied inzwischen frustriert aus ihrem Verband aus: Der «überhandnehmende Wildwuchs» wurde ihr zuwider. «Grob gesagt, üben fast alle vor 1988 initiierten Reiki-Meister ihre Tätigkeit seriös aus», sagt sie. «Danach setzte ein innerer und äußerer Wertezerfall ein.»40
An zahlungswilligen Schülern üppig verdient wurde allerdings auch schon vor 1988 - mit Rechtfertigungen, deren Seriosität schon immer in Frage stand. Der hohe Preis, so tönt es nahezu einhellig aus den Reihen der Reiki-Repräsentanten, entspreche dem hohen Wert dieser Heilweise; außerdem sei er die Voraussetzung dafür, dass die vermittelte Energie auch heilend wirke, denn was umsonst zu haben sei, erwecke den Eindruck, nichts wert zu sein. Wer so argumentiert, qualifiziert alle anderen Heilweisen ab, die billiger zu haben sind - eine Anmaßung ohnegleichen. Arbeiten christliche Gebetsheiler, die allenfalls Spenden annehmen, etwa erfolgloser? Tat es Usui selbst? Von ihm ist inzwischen bekannt, dass er fürs Reiki-"Geben" bloß bescheidene Entgelte nahm, um seinen Lebensunterhalt zu sichern; "Einweihungen" machte er grundsätzlich davon abhängig, wie entwickelt ihm die Spiritualität und energetische Heilbegabung eines Schülers vorkam.41
Hart an der Grenze zur Verlogenheit windet sich das Argument: Wenn alles Energie ist, dann auch Geld - indem der Klient es herausrückt, schafft er den nötigen "Ausgleich" für die Energie, die ihm der Reiki-Praktizierende "gibt". Behandelten, denen derart legitimierte Honorarforderungen zugemutet werden, empfehle ich, dem Reiki-Geber ersatzweise die "Energie" uneingeschränkten Wohlwollens, tiefer Dankbarkeit und aufrichtiger Wertschätzung anzubieten - die "schwingen" mit Sicherheit "höher" und "reiner" als schnöde Euro-Frequenzen.
"Mit esoterisch bemäntelter Geldmacherei setzen Teile der Reiki-Bewegung zunehmend die Vertrauenswürdigkeit ihrer Heilweise aufs Spiel", empört sich einer, der nicht im Verdacht steht, keine Ahnung zu haben: Dr. Peter Gilgen, langjähriger Präsident der von ihm 1994 gegründeten "Reiki-Vereinigung Schweiz" (RVS) und selbst Reiki-Meister und -Lehrer. "Mancher Reiki-Meister wird mir entgegenhalten: ‚Wenn wir für die Meister-Einweihung fünf- bis siebeneinhalbtausend Euro verlangen, so bieten wir dafür auch eine mehrjährige Begleitung und ‚Hospitation' unserer Schüler an.' Bei genauerer Betrachtung stellt sich die Praxis einer solchen ‚Hospitation' folgendermaßen dar: Die Schüler dürfen dem Meister nachreisen, seine Kurse wiederholen und assistieren oder - oft unbezahlt - für ihn organisieren. Wenn ein Schüler dann wirklich einmal persönliche Hilfe und therapeutische Unterstützung braucht, hat der Meister oft keine Zeit oder lässt sie sich in seiner Praxis zusätzlich bezahlen. Wo bleibt da die tatsächliche Gegenleistung?" Zunehmend angewidert von der Vereinsmeierei im Heilerwesen allgemein und von den Auswüchsen der Reiki-Szene im besonderen, hat Gilgen sein RVS-Spitzenfunktionärsdasein inzwischen hinter sich gelassen: "Wann immer spirituelle Akte oder Gnadengeschenke - wie Einweihungen, Offenbarungen, Heilungen oder Absolutionen - erkauft werden müssen, steht nicht die geistige, sondern die materielle Gesinnung im Vordergrund, und die Vertrauenswürdigkeit bleibt auf der Strecke."42 Dazu tragen freilich nicht nur die Verführungskünste der "Meister" bei, sondern auch die speziellen Bedürfnisse derer, die sich von ihnen einfangen lassen: Wie die Reiki-Meisterin Karin Vorlauf berichtet43, sind die meisten Anwärter, die bei ihr anfragen, "eher bereit, 10'000 Euro für ein Wochenendseminar zu bezahlen, als die Mühsal einer mehrjährigen Ausbildung auf sich zu nehmen." Gleich zu gleich gesellt sich gern, auch in der Heilerszene.
Weil die Nachfrage mit dem Überangebot immer weniger Schritt hält, geht es allerdings längst auch billiger: "Meister"-Titel, die anfänglich zu fünfstelligen Summen weitergereicht wurden, sind mittlerweile schon deutlich unter tausend Euro zu haben. Den Preisrutsch mitausgelöst hat Eckard Strohms Reiki Association International (R.A.I.), die schon bis Anfang der neunziger Jahre rund 5000 Schüler ausgebildet haben soll44 - zu «Discountpreisen, die nicht mehr der Wertschätzung und Achtung von Reiki entsprechen», wie die beiden anderen Großorganisationen in einer Anzeigenkampagne wetterten. Der «Meister»-Grad war schon damals bei Strohm für rund 5000 Euro zu haben, also für die Hälfte der üblichen Ausbildungsgebühren.

Preisschlachten und andere interne Querelen könnten Patienten einerlei sein, sofern die Technik annähernd hält, was ihre «Meister» vollmundig versprechen. Die einschlägige Reiki-Literatur scheint zu kühnsten Hoffnungen zu berechtigen: Nicht weniger als 385 Störungen - von Haarausfall, Herpes und Hühneraugen bis hin zu Tumoren - erklärt ein Offizielles Reiki-Handbuch für problemlos heilbar.45 Mit der wissenschaftlichen Absicherung solcher Verheißungen hapert es vorerst allerdings. Die enorme Verbreitung von Reiki steht bislang in geradezu groteskem Missverhältnis zu ihrer wissenschaftlichen Fundierung - obwohl die Chancen dafür eigentlich besonders gut stehen müssten, nachdem es längst auch in klinischem Rahmen praktiziert wird, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Dort waren Reiki-Meister Anfang 2003 bereits in zwei Allgemeinkrankenhäusern, zwei Zentren für HIV-Infizierte und Aids-Kranke sowie auf sechs Krebsstationen im Einsatz46; sie leisteten Beistand auf Intensivstationen47 und in Operationssälen48, in Klinikabteilungen für Pädiatrie49, Geburtshilfe und Gynäkologie50, in Rehabilitationseinrichtungen51, auf Sozialstationen52, in Therapieprogrammen für Autisten, chronisch Schmerzkranke, unfruchtbare Frauen, neurodegenerativ Gestörte und chronisch Erschöpfte.53 Doch aus all diesen Einsatzgebieten dringen bisher fast nur Anekdoten der harmloseren Art nach außen, "eine systematische Evaluation hat nicht stattgefunden", wie die amerikanische Reiki-Meisterin Pamela Miles, Gründerin eines "Instituts zur Förderung komplementärer Therapien", in einem Forschungsüberblick einräumen muss.54 Die kolportierten Positiveffekte bewegen sich vornehmlich auf der psychologischen Ebene: verringerte Angst, gemilderte Schmerzen, verbessertes Allgemeinbefinden, nachlassende Gefühle von Einsamkeit, besserer Schlaf, größere Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung55: eine reichlich dürftige Bilanz für eine energetische Heilweise, die wirkungsmächtiger sein will als alle anderen - und mehr als ein esoterisch verbrämtes Wellness-Paket.
Was an kontrollierten Studien über Reiki-Effekte bislang vorliegt, ist überraschend spärlich und methodologisch fast ausnahmslos drittklassig. So ergab ein sogenanntes "Forschungsprojekt" mit zwanzig Schmerzgeplagten, dass es ihnen nach einer einzigen 75minütigen Reiki-Sitzung weniger weh tat56 - über die Myriaden von konfundierenden Variablen gehen die Forscher großzügig hinweg. In einer von der Windana-Gesellschaft seit über zehn Jahren betriebenen "Reiki-Klinik" in Melbourne, Australien, soll Reiki bei Alkohol- und Drogenabhängigen immerhin für ein ausgeprägteres Selbstbewusstsein, tiefere Entspannung und inneren Frieden gesorgt haben57; über Entzugs- und Rückfallquoten schweigt man sich dabei lieber aus. Eine weitere Studie will bei Reiki-Behandelten ein Gefühl größerer innerer Sicherheit und einen "Sinn für Verbundenheit mit dem Therapeuten" festgestellt haben.58 Jeder beliebige Psychotherapeut, aber auch jeder gute Lebensgefährte, verständnisvolle Freund oder geistlicher Beistand brächte vermutlich nicht weniger zustande - auch ohne symbolgeschwängerte Ki-Kanalisationsarbeiten.
Bei genauerem Hinsehen setzt sich das in der Szene vielbeschworene "wissenschaftliche Fundament" von Reiki aus gerade mal zwei Bausteinen zusammen, die nicht gleich zerbröseln, sobald Gegenwind aufkommt: einer Serie von randomisierten, placebo-kontrollierten Blindstudien, die der amerikanische Heiler Daniel Wirth seit Anfang der neunziger Jahre durchführte - darunter auch zwei Fernheiltests -, sowie zwei kleinformatige Labortests. Tatsächlich konnte Wirth Fernheileffekte bei der Wundheilung, bei Blutwerten, bei Muskelaktivitäten und bei Schmerzen nach Extraktion eines Weisheitszahns nachweisen; weil Reiki-Geber hierbei gemeinsam mit Therapeutic Touch-Anwendern und LeShan-Heilern im Einsatz waren, erübrigen sich jedoch Rückschlüsse auf ihre spezifischen Therapieleistungen. (Auf Wirths Studien gehe ich in den Kapiteln 9 und 10 von Fernheilen, Band 2 ein.) Bei 48 gesunden Erwachsenen beeinflussten Reiki-Gaben Hämoglobin- und Hämatokrit-Werte, was auf eine verbesserte Fähigkeit des Bluts hindeutet, Sauerstoff zu transportieren.59 Allerdings waren die Versuchspersonen dabei unverblindet - ebenso wie in einer Studie mit 23 Gesunden, bei denen Reiki unter anderem den systolischen Blutdruck senkte, IgA-Werte (Immunglobulin der Klasse A) im Speichel erhöhte, entspannte und weniger ängstlich machte.60 Ob jede beliebige andere geistige Heilweise unter den gleichen Versuchsbedingungen nicht mindestens ebensoviel zustande gebracht hätte? Davon abgesehen haben sich inzwischen triftige Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Wirth seine Studien zumindest schlampig angelegt, wenn nicht gar dreist betrogen hat. (Siehe Jerry Solfvin/Eric Leskowitz/Daniel J. Benor: “Questions Concerning the Work of Daniel P. Wirth”, Journal of Alternative and Complementary Medicine 11 (6) 2005, S. 949-950, hier nachzulesen im Online-Magazin des amerikanischen Arzts und Heilers Dr. Daniel Benor.)
Etliche weitere "Studien" sind allein schon wegen geringer Probandenzahlen kaum der Rede wert: etwa ein 1997 geführter "Beweis", dass Reiki elektrische Hautwiderstande an eben jenen drei von 40 gemessenen Akupunkturpunkten beeinflusst, die mit zunehmender Entspannung, verringertem Schmerz und erhöhter Mobilität zusammenhängen. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis hatten fünf (!) Patienten mit allerlei Diagnosen - von Multipler Sklerose über Lupus und Fibromyalgie bis hin zu einem Schilddrüsenkropf - im Laufe von neun Wochen elf Reiki-Sitzungen erhalten.61 Keinerlei Effekt zeigte sich dagegen in Tests, bei denen mittels Fern-Reiki der elektrische Hautwiderstand von zwanzig Meter entfernten Versuchspersonen beeinflusst werden sollte.62
Den bislang umfassendsten Überblick über den aktuellen Forschungsstand hat ein Psychologe der Universität Marburg, Moritz Harder, 2004 in einer Diplomarbeit vorgelegt.63 Bis er überhaupt zitierfähige Studien fand, stocherte er monatelang unergiebig im Nebel: In populärer Reiki-Literatur "ließen sich wissenschaftliche Studien nicht finden"; im Internet, aus dem ihm das die Suchmaschine Google über anderthalb Millionen Treffer für "Reiki" und 1110 für "Fernreiki" meldete, entdeckte er "kaum verwertbare Informationen, geschweige denn vollständig zitierte Studien"; bei protokollierten Berichten über 600 Fernreiki-"Sendungen", die ihm ein deutscher Reiki-Verein zur Verfügung gestellt hatte, handelte es sich ausnahmslos um "eine rein anekdotische Fallsammlung ohne Kontrollen". Durch systematische Literaturrecherche in Datenbanken konnte Harder schließlich elf Studien ausfindig machen, in denen die Wirksamkeit von Reiki experimentell überprüft wurde. Nur fünf davon erfüllten Mindeststandards wissenschaftlicher Qualität, d.h. hatten für Kontrolle, Randomisierung und (Doppel-)Verblindung Sorge getragen. Zwar kamen vier von ihnen zu signifikanten Ergebnissen - darunter alle drei Studien, in denen es um Fernreiki ging. Wie auch Harder fand, sind jedoch "sämtliche qualitativ akzeptablen Fernreikistudien mit LeShan konfundiert", so dass sich "aus ihnen keine definitiven Rückschlüsse auf eine Wirksamkeit von Fernreiki ziehen lassen". Damit liegt "de facto keine einzige qualitativ akzeptable Studie vor, die sich ausschließlich mit Fernreiki befasst.” Von den beiden übrigen Studien - sie erkundeten, was Reiki I-Eingeweihte in Anwesenheit von Behandelten zustande bringen - kam nur eine, nämlich die qualitativ schwächere, zu positiven Ergebnissen. Somit "gibt es letztendlich", wie Harder zusammenfasst, "für eine Wirksamkeit von Reiki letztendlich so gut wie gar keine wirklich fundierte empirische Evidenz" - für die Reiki-Bewegung ein belämmerndes Armutszeugnis. Immerhin ist Harder Inhaber des Ersten Reiki-Grads - die Unterstellung, negativ voreingenommen zu sein, braucht er nicht auf sich sitzen zu lassen.
Harder selbst machte für seine Diplomarbeit die doppelblind angelegte Probe aufs Exempel, und heraus kam dabei eine der methodisch saubersten Studien, die Reiki bisher gewidmet worden sind. Zwischen dem 29. April und 12. Juli 2002 führte er im Psychologischen Institut der Philipps-Universität Marburg 20 Versuchspersonen zusammen - 16 Frauen und vier Männer, zwischen 20 und 43 Jahren alt -, die als "Empfänger" von Reiki-Fern"sendungen" fungieren sollten. Hinzu kamen, als "Sender", 13 Reiki-Praktizierende, darunter zwei "Meisterinnen" und mehrere Meisterschüler. (Ihr Durchschnittsalter lag bei 43 Jahren; der jüngste war 26, der älteste 67.) Insgesamt führte Harder 100 Versuche durch, fünf pro "Empfänger". Empfänger und Sender hielten sich in verschiedenen Institutsräumen auf. Jeder Versuch sah drei potentielle "Sendezeiträume" vor, jeweils unterbrochen von fünfminütigen Pausen und eingeleitet von einer "Vorruhephase", in der die Empfänger sich entspannen, konzentrieren und die Aufmerksamkeit auf die "Fernbehandlung" richten sollten. Nur in einer der drei potentiellen "Sendephasen" wurde tatsächlich Fernreiki gegeben - wann, entschied ein Zufallsverfahren, über dessen Ergebnisse auch Harder selbst im ungewissen blieb. Aufgabe der Empfänger war es herauszufinden, in welcher der drei Phasen sie Reiki bekamen. Die statistische Auswertung bescherte Harder eine restlose Enttäuschung: "Mit 33 Treffern unter 100 gültigen Versuchen wurde exakt die Ratewahrscheinlichkeit von einem Drittel erreicht." Reiki-Meister schnitten dabei keineswegs besser ab als Erst- oder Zweitgradler. Bei den ersten 40 Versuchen maß Harder mögliche unbewusste physiologische Reiki-Effekte mittels des "PcE-Trainers", eines von dem Wiener Biokybernetiker Gerhard Eggetsberger entwickelten Geräts, das über ein um den Kopf gelegtes Elektrodenstirnband elektrische Hautpotentiale ableitet; aber auch hierbei ergaben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Fernreiki- und reikilosen Messzeiträumen. Dieser niederschmetternde Befund kostete Harder nicht nur manche vorherige Illusion, sondern auch die Freundschaft mit einer Reiki-Meisterin, die ihn bei der Studienvorbereitung eifrig unterstützt hatte, sich nun aber brüsk von ihm abwandte, beleidigt und empört.

Gefördert vom Center for Complementary and Alternative Medicine (NCCAM) der US-amerikanischen National Institutes of Health, laufen in den Vereinigten Staaten momentan drei größere Reiki-Studien: An der Universität von Michigan kommt Reiki bei diabetischer Neuropathie zum Einsatz64; am Albert Einstein Medical Center in Philadelphia wird untersucht, inwieweit Reiki die Lebensqualität und das "spirituelle Wohlbefinden" von Aids-Kranken in fortgeschrittenem Stadium verbessert.65 Reiki-Effekten bei Fibromyalgie wird an der Universität von Washington nachgeforscht.66 Ob von hier endlich "Fundierungen" kommen werden, bleibt abzuwarten. Dass sie den Überlegenheitsanspruch von Reiki gegenüber anderen energetischen Heilweisen untermauern werden, darf schon jetzt bezweifelt werden.

Von ordinärer «Geistheilung» grenzen sich die meisten Reiki-Therapeuten ab - mit schwer nachvollziehbaren Begründungen. «Ich bin kein Geistheiler, sondern Lehrer für die Anwendung der Reiki-Kraft», betont Karlsiegfried Kreische aus Wuppertal. In seinen Augen besteht «ein großer Unterschied» zwischen beidem: «Während die Geistheilung ganz gezielte Wirkungen hervorrufen kann, z. B. gezielt Bakterien abtötet oder Tumore auflöst, wirkt Reiki ausschließlich über die Selbstheilungskräfte des Patienten ein. Reiki gibt gleichsam lediglich die Information: <Funktioniere> Der Organismus des Patienten weiß selbst am besten, wie eine Niere oder Leber funktioniert; Reiki hilft dem Organismus, die Funktionsfähigkeit auf allen Ebenen, so gut es eben geht, wiederherzustellen.» Geistheiler würden mit Energien arbeiten, die an ihre Person gebunden seien, behauptet der Reiki-Meister Walter Binder; wer Reiki praktiziere, mache sich dagegen zum Kanal einer unpersönlichen, göttlichen Energie.67 Nicht anders verstehen jedoch die meisten Geistheiler, was sie tun. Mit einem psychokinetischen «Zielen» auf Krankheitserreger oder beeinträchtigte Organe arbeiten die wenigsten, als «Kanäle» für göttliche Kraftströme aus dem Universum sehen sich die meisten. Insofern scheint die Abgrenzung willkürlich, das Motiv eher werbestrategischer Art. Ebenso fragwürdig sind vermeintliche Qualitätsunterschiede. Be-legt wurden sie bisher nie - wie auch Gerlinde inzwischen weiß.

Mehr als jede andere Heiltradition hat sich Reiki zu einem regelrechten Lifestyle ausgewachsen, dem nichts und niemand mehr zu entkommen droht. Konsequente Anwender "geben" Reiki bereits in Lebensmittel, ehe sie verzehrt werden; in die Gießkanne, ehe Blumen damit gewässert werden68; in Arzneimittel, um die Wirksamkeit zu erhöhen; in Autos, die nicht anspringen wollen; oder in Kosmetika, ehe sie ins Gesicht geschmiert werden.69 Da scheint es nur eine Frage der Zeit, bis Reiki auch Staubsaugern zur Düsenverstopfungsprävention verabreicht wird; oder Parkuhren zur Verlängerung der Kfz-Abstellzeit; oder Präservativen zur Erhöhung der Reißfestigkeit. Und natürlich sollte auch dieser Internetpräsenz hier schleunigst Reiki gegeben werden - auf dass sie um diese Seiten schrumpfen möge. Bestimmt hätte auch die westliche Heilerbewegung eine Hochdosis davon nötig, um ihr rosarot-zuckersüßes Reiki-Geschwür loszuwerden - denn je wilder es wuchert, desto mehr schadet es mit seinen hanebüchenen Auswüchsen der Reputation Geistigen Heilens, das sich in ihm zunehmend zu einer scheinheiligen, Lernwillige und Hilfsbedürftige gleichermaßen verarschenden Geldbeschaffungsmaschine pervertiert. Der Anteil unerfahrener, mäßig begabter, sich selbst überschätzender Heiler, die mit Etikettenschwindel und pseudospiritueller Technomanie wettzumachen suchen, was ihnen an therapeutischer Effizienz abgeht, war nie größer als heute. Mit dem Beitrag, den Reiki zu dieser desaströsen Entwicklung leistet, stellt es mühelos alle anderen Heiltraditionen in den Schatten. Wenigstens insofern.


Anmerkungen
in Fernheilen, Band 1:
Die Vielfalt der Methoden
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Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Nika

Beitrag: # 14796Beitrag Nika
27.11.2007, 18:56

Liebe Margitta

Manches ist so erschreckend an dem Bericht das man glatt seine Gedanken abschaltet weil man es nicht glauben kann.

Nika :mm

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Margitta
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Beitrag: # 14799Beitrag Margitta
27.11.2007, 19:12

Du sagst es liebe Nika
Doch auch diese Kehrseite der Geschichte dürfen wir erfahren um achtsamer und aufmerksamer zu sein oder zu werden.
In allem was negativ auf uns einströmt können wir was possitives lernen und deshalb finde ich ein pro braucht auch ein kontra
Alles liebe Margitta
Kein Problem wird gelöst,
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dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Isis

Beitrag: # 21245Beitrag Isis
08.08.2008, 06:22

Seit ich bei WKW bin, habe ich eine andere Sichtweise auf das Weitergeben von Reiki.
Meine Lehrerin ist sehr streng und richtet sich nach dem Kodex des DGH.
Und da ich bis vor kurzem nur mit Mitglieder unserer Gruppe zusammen gekommen bin, habe ich angenommen, überall gelten die gleichen Maßstäbe.
Doch das ist leider nicht so.
Wie in allen Bereichen, ob es da um Gesundheit Wellness oder Heilen geht, gibt es verschiedene Ansichten.
Teilweise sehr erschreckende.
Doch ich denke, jeder wird das finden, was er gerade braucht, auch wenn es sich um eine schlechte Erfahrung handelt.

Ein Rekimeistergrad sagt eigentlich nichts über seine persönliche oder spirituelle Entwicklung aus.
Es gibt Erstgrade, die viel weiter entwickelt sind als Meister.

Das mit den Forschungen sehe ich etwas anders.
Es ist bekannt, das die Ergebnisse heraus kommen, die erwartet werden.
Im Osten Europas werden solche Forschungen schon viel länger gemacht und in England ist es schon Standard, das zum Beispiel bei OP`s ein Geistheiler anwesend ist.
Auch der Homöophatie wird ja keine Wirkung zugeschrieben.

Zu Reiki in Lebensmitteln
Da es heute keine Lebensmittel mehr sind, weder unser Wasser noch unser Essen, aber auch all die negativen Gedanken und Gefühle der menschen da mit rein fleißen, die damit arbeiten, halte ich es schon für sehr sinnvoll, Reiki in unsere Nahrung zu geben.

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Margitta
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Beitrag: # 21259Beitrag Margitta
08.08.2008, 21:24

Auch diese Aussage ist so
Ein Rekimeistergrad sagt eigentlich nichts über seine persönliche oder spirituelle Entwicklung aus.
Es gibt Erstgrade, die viel weiter entwickelt sind als Meister
Es gibt Menschen die nicht alle Grade durchlaufen und dann feststellen das sie es nicht mehr brauchen.
Auch ich habe Kundalini 1-3 und brauche keinen Booster mehr.
Alles liebe Margitta
Kein Problem wird gelöst,
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Martin Luther King

Osmo-Engel
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Beitrag: # 21270Beitrag Osmo-Engel
09.08.2008, 11:46

Liebe Margitta,

ich habe den obigen Text nicht gelesen.

Möchte zu deiner Aussage stellungnehmen, dass du den Booster nicht mehr brauchst.

Bei mir ist es so, dass ich ziemlich schnell erwacht bin. Und meine Wegbegleiterin selbst Reiki-Meister/Lehrer und in allerlei Heiltechniken ausgebildet, Geistheilerin, sagte mir gleich zu Beginn ob ich Reiki brauche, ich bräuchte kein Reiki, ich könne schon alles. Obwohl ich es nicht so empfand. Ich bräuchte Reiki nur wenn ich ein Zertifikat für die Wand bräuchte.
Ich muß auch sagen, dass ich mich nie zu Reiki hingezogen gefühlt habe. Ich habe paar anlauf genommen, mir Bücher zunächst darüber zu kaufen, ich legte sie immer wieder weg. Es war einfach nicht stimmig für mich.
Dennoch habe ich geistheilerische Fähigkeiten.

Wir haben inzwischen so hohe Energien hier auf der Erde, dass die Kanalöffnung durch Reiki meist nicht mehr erfolgen muß. Und diejenigen die in diesem Leben wirklich berufen sind, heilerisch tätig zu werden, die können es auch ohne, denn sie haben soviele Inkarnationen mit der Vorbereitung auf diese Inkarnation verbracht.

Im Bereich der Geistheilung, sowie in der Esotherik allgemein gibt es noch viel Scharlatanarie. Es geht nur darum Geld zumachen, die Menschen abzuzocken.
Dies wird sich so langsam nun auch lösen, die Spreu wird sich vom Weizen trennen.

Licht und Liebe

Marion
Lebe dein Leben, bist du bereit dazu?

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Beitrag: # 21275Beitrag Margitta
09.08.2008, 12:32

[align=center]Ja liebe Marion es werden viele wenn auch lagsam immer achtsamer und es ist gut so das der Weg uns gezeigt wird wieder in den Ursprung der Sache zu kommen und uns trennt von den schwarzen Schafen ,die jedoch auch das Prinzip der Resonance erfahren dürfen.
Margitta[/align]
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Ellen

Beitrag: # 21276Beitrag Ellen
09.08.2008, 12:41

hallo ihr lieben.
es sind ja alles nur titel,die ganzen bezeichnungen,von menschen erdacht und gemacht.
in uns ist alles gespeichert,es wird bei den geistheilern,die schon immer geistheiler waren,nur aufgefrischt,
ich hatte eine reihe von einweihungen gewollt,es war für mich nur das tüpfelchen auf dem i.......ob ich es brauche war damals unintressant
für mich.ich wollte sie einfach haben.
heute frage ich,mein göttliches selbst ob ich das brauche,was mich an einweihungen intressiert,und es ist nur noch ein nein,ich brauche es nicht,und wenns mich noch so sehr reizt.
ja,und ich denke :D mir,das da nichts mehr kommt an einweihungen,von menschlichen lehrern,nur noch von den geistigen führern,da ist immer das da ,was ich brauche.
Zuletzt geändert von Ellen am 09.08.2008, 16:19, insgesamt 1-mal geändert.

Isis

Beitrag: # 21277Beitrag Isis
09.08.2008, 15:31

Da ich vor Reiki schon Jin Shin Jyutsu gemacht habe, hat meine Lehrerin mich nicht in den ersten Grad eingeweiht.
Sie war der Meinung, das ich das nicht brauche.
Die anderen Grade habe ich gewollt und auch gewusst, wenn es so weit war.
Nach dem 2 grad konnte ich kein Produkt mehr essen, was etwas von einen toten Tier enthält.
Also auch, wenn ich es nicht weiß, wie oft bei Süßem.
nach dem Meistergrad war ich gereifter, mental und spirituell sehr stark geworden.
Der Grad war für mich ein Abschluss einer gewissen Entwicklung und der Anfang einer neuen.
Etwas holprig ausgedrückt.
Eine Cousine von mir, ein Medium das extrem schnell erwacht ist, soll laut der geistigen Welt gar kein Reiki machen.
Es ist bei ihr auch so, das sich das nie ergeben hat.
Ich denke, wenn man auf sich hört, wird man geleitet und erkennt, was das Richtige für einen ist.
Anders als in manchen Heilpraktikerschulen, wo man in einem Rutsch den bis zum meister geht und das groß bescheinigt bekommt, ohne die nötige Reife dazu zu haben.

Raija

Beitrag: # 21287Beitrag Raija
10.08.2008, 06:59

Ich stehe Heilpraktiker Schulen sehr kritisch gegenüber.
Ich habe mir mal eine angeschaut, und war zu einem Schnupperabend. der Dozent war einfach gräßlich, er hatte eine sehr negative Austrahlung , hilt Frontalunterricht und ich dachte die Ganze Zeit, was erzählt der eigentlich für einen Müll. Ich hab mich dann irgendwann zu Wort gemeldet, seinen Vortrag sehr kritisch hinterfragt, was ihm garnicht gefiel...
Ich bin dann aufgestanden und gegangen.
Etwas ähnliches habe ich auch mal an einem Vortrag erlebt, bei dem es um 3 heilerinnen aus Peru ging. Diese Frauen besassen Heilkräfte, das war klar spürbar , aber das Ganze uferte irgendwie auf einmal aus. Alle sassen mit verklärten Gesichtern sich hin und herwiegend da, der Ganze Raum war vernebelt. Ich bin aufgestanden und gegangen und hab auch damals in dem esoterischen Geschäft, in das ich viel gegangen bin, das ich das schon als Sekten ähnlich empfunden habe. Mir ging es nicht allein so...
Ich finde es sehr schade, das soviel Scharlatanerie betrieben wird und bin dankbar für mein gutes Bauchgefühl. :wink

Isis

Beitrag: # 21288Beitrag Isis
10.08.2008, 07:16

Das Bauchgefühl ist wirklich ein guter Ratgeber.
ich war mal zur Esomesse.
Und fast aus jedem Vortrag sind wir raus.
Viele sind furchtbar abgehoben, ohne es zu merken.
Und manche denken auch, das sie , um aus ihrer Sicht gutes zu tun, wirklich alles dürfen, wo zu sie die Macht haben.
Ein Bekannter von mir fängt an, sich für Reiki oder andere Dinge zu interessieren.
Ich habe ihm geraten, wenn er sich auch nur ein bisschen unwohl fühlt, sofort aufzustehen und zu gehen.
Auch wähend einer Sitzung.

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Lady
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Beitrag: # 21301Beitrag Lady
10.08.2008, 19:21

[align=center]
..mmmh mein Herz ist erfreut all diese Zeilen zu lesen - Danke - es ist kraftvoll..

:sf
[/align]

Ellen

Beitrag: # 21306Beitrag Ellen
10.08.2008, 19:52

hy hallo,
es ist so, wenn die leute abgehoben sind,
dann sind sie nicht geerdet,und leben also nur mit den oberen chakren
im himmel.
deshalb auch ihre verhaltensweise.....abgehoben ,und nicht real.
die kunst ist himmel und erde zusammen zubringen.
und das braucht seine zeit.und viel arbeit. :D

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Margitta
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Beitrag: # 21309Beitrag Margitta
10.08.2008, 19:59

[align=center]Liebe Ellen
Wie du weisst waren solche Menschen auch schon hier auf unsere Plattform und haben die Hinweise nicht gehört.
Es ist sehr schwierig solchen Menschen die Anbindung der Erde zu erläutern.
Doch finde ich es sehr aufschlussreich das diese Hinweise immer wieder erläutert werden dürfen.Möge jeder die realität nicht aus dem Auge lassen denn es ist bei unserem tun und sein sehr wichtig
Alles liebe Margitta[/align]
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Ellen

Beitrag: # 21313Beitrag Ellen
10.08.2008, 20:10

hallo margitta.
es ist einfach ein werdegang.
auch ich hatte das pech ab und zu mal oben im himmel zu hängen,und kam nicht runter.
meine freundin im kartenlegeforum,hat mir es dann gesagt.und dann hab ich mich geerdet.
oben im himmel hängen ist schon lange nicht mehr.es war sehr unangenehm nicht geerdet zu sein.
:D

Emely

Beitrag: # 21322Beitrag Emely
10.08.2008, 22:00

Fliegen soll ja schön sein, doch ich finde auch ... geerdet sein ist noch viel schöner. Fliegen kommt früh genug und dann ist es auch Zeit dafür :fl

:wolk

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Kalle
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Beitrag: # 21325Beitrag Kalle
11.08.2008, 00:13

[align=center]Ist mal wieder ein Super Thema
Mein Gefühl sagt mir das viele vergessen
das wir solange wir hier auf Mutter Erde eine Menschliche form haben
immer Lehrer und Schüler zugleich sind
egal ob wir Reiki Praktizieren oder sonstiges was mit Lichtarbeit zutun hat.
Vielleicht hängt es auch damit zusammen
weil immer davon gesprochen wird
das wir nur dinge in die tat umsetzen können
wenn wir nicht an uns zweifeln.
Also ich bin der Meinung das wir zwar niemanden bewerten sollten
aber gerade uns selbst sollten wir nie aus den Augen lassen
den gerade bei Erfolgserlebnissen
kann uns unser Ego schnell einen streich spielen.
Lichtvolle grüße
Kalle

:zwink [/align]
Der Ort,
wo du anfangen kannst,
die Dinge in Ordnung zu bringen,
liegt in dir selbst

>>> Eileen Caddy <<<

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