Unsere Seele

Der Mensch und sein Körper

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Isis

Unsere Seele

Beitrag: # 35614Beitrag Isis
22.08.2010, 08:36

Das war schon ein Schreck gestern Morgen.


Wir waren früh auf der Wanderstrecke, bogen in einen Waldweg ein, da
lag dort ein Mann, eine Frau und zwei Männer standen neben ihn.


Er lag schon in der stabielen Seitenlage, mit dem Rücken zu uns.

Was mich geschockt(vielleicht nicht der richtige Ausdruck) war, das
sie zwar um ihn herum standen, über ihn sprachen, aber nicht mit ihm.

Ich bin zu ihm, unaufmerksam, bin durch einen leichten Wiederstand
gelaufen(habe mich später bei seiner Seele entschuldigt)habe mich neben ihn gekniet und schon gesehen, das er tot
war.


Ich habe ihn gestreichelt, weil ich es furchtbar fand, ihn wie ein Gegenstand liegen zu lassen.

Obwohl alle meinten, er würde noch atmen und hätte Puls, was einfach nicht war.

Vielleicht sieht man das was man meint.
Bis zu dem Tag hatte ich immer gedacht, es ist für einen Menschen
besser, er stirbt so, einfach umfallen und gut, doch seine Seele war so
verwirrt , wusste nicht was los ist, so das ich im Moment denke,
vielleicht ist es doch besser, nach längerer Krankheit zu sterben.

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Kalle
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Beitrag: # 35621Beitrag Kalle
23.08.2010, 13:49

[align=center][font=Georgia]Hallo liebe Isis
Ich habe mir auch schon oft Gedanken darüber gemacht
wie es wohl am besten wäre wenn man geht.
Ich durfte es selbst erfahren wie es als Angehöriger eines Verstorbenen ist
wie man sich fühlt wenn jemand einfach so ohne Vorankündigung geht
und wie es ist bei jemandem der einen längeren weg gehen musste.
Es kann beides sehr weh tun
bei einem Plötzlichen Abschied ohne Vorankündigung eines lieben Menschen
war ich damals sehr Verzweifelt
aber bei einem Menschen der einen langen Leidensweg hat bis er geht
ist es auch nicht einfach
weil man mit ansehen muss welche Qualen
dieser liebe Mensch über sich ergehen lassen musste.
Das war jetzt die sicht des Hinterbliebenen
wie ist es wohl für die Seele die wie in deinem fall einfach so geht?
oft konnte man ja schon erleben
das ein Mensch vorher schon wusste das sein weg zu Ende ist
aber kommt das auch bei Menschen vor
die zum Beispiel bei einem Unfall ums Leben kommen?
Also ich bin der Meinung auch wenn es für alle Beteiligten schwer ist
ist ein Tod mit einer längeren Vorgeschichte
für den sterbenden und für alle anderen etwas einfacher
denn beide können sich darauf vorbereiten.
Man kann dem Sterbenden die last nehmen
und ihn auf seinen weg ins Licht vorbereiten
schön wäre es Natürlich wenn er auf seinem langen weg
nicht so viel Leiden müsste.
Liebe Isis
Ich bin auch immer dieser Meinung gewesen
einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen
das wäre für mich das Bequemste
aber dann kommt mir in den Kopf
ist ja eigentlich ganz schön Egoistisch gedacht.
Ich kann es drehen wie ich es will
in allen Möglichkeiten die ich hier aufgezählt habe
ist ein klein wenig Egoismus drin oder.
Vielleicht sollten wir einfach abwarten
welcher weg für uns vorgesehen ist.
Liebe grüße
Kalle
:En [/font][/align]
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Isis

Beitrag: # 35622Beitrag Isis
23.08.2010, 15:05

Natürlich ist alles für die Angehörigen belastend.
Ich frage mich, wie es für die Seele des Verstorbenen ist.
Zwei verwandte sind nach langer Krankheit gestorben.
Es war für sie einfach.
Wenn ich diesen Toten mir aber ansehe, oder der Freund meiner Kleinen, der Selbstmord gemacht hat, oder ein ermordetes Kind, so ist es für die Seelen nicht so leicht.
Es kommt mir aber die Frage, wenn eigentlich wir uns aussuchen, wann wir diese verkörperung verlassen, warum weiß die Seele das dann nicht.

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Kalle
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Beitrag: # 35624Beitrag Kalle
23.08.2010, 15:16

[align=center][font=Georgia]Ja das frage ich mich auch
Warum gibt es so viele Verirrte Seelen
die nach dem verlassen ihres Physischen Körpers
überhaupt nicht wissen was los ist
?
warum brauchen so viele Arme Seelen Hilfe von außen
um den weg ins Licht zu finden.
Liebe grüße
Kalle[/font][/align]
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Isis

Beitrag: # 35626Beitrag Isis
23.08.2010, 15:50

Gerade habe ich eine schöne Antwort von einem Freund bekommen, der von sich behauptet, Anfänger darin zu sein.
Er meinte, vielelicht liegt es daran, das man nicht bewusst lebt.
Etwas, wo rüber ich jetzt mal nachdenken muss

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Kalle
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Beitrag: # 35627Beitrag Kalle
23.08.2010, 16:06

[align=center][font=Georgia]Da könnte was dran sein.
Liebe grüße
Kalle
:ja [/font][/align]
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milan
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Beitrag: # 35629Beitrag milan
23.08.2010, 20:55

versuch einer antwort-andere betrachtung...-meine betrachtung...wessen noch?
die seelen welche auf erden in beziehung kommen halten sich hierbei an mehr oder weniger genaue absprachen/verträge, welche sie trafen bevor sie sich dann für die enge umfangreicher orientierungen über die sinne entschieden. dann mögen sie verwirrt sein erst einmal bei spontanem, teilweisen wiederaustritt . doch genau um diese erfahrung geht es ihnen ja. die seele lernt genau wie wir hier auf erden. erfahren, bewußtwerden, erkennen, und wiederholen-. ist ein punkt nicht erfüllt hat sie nicht gelernt und es mangelt weiterhin an der vermeintlich not-wendigen erfahrung.....
also werden wieder neue verabredungen getroffen um nun aber das lernen abzusichern. dann wird sehr fein vorbereitet. hat eine lebensgefährliche anomalie doch nicht zum erwünschten frühtod geführt weil die medizin wiederum neue operationsstrategien entwickelte könnte dies dazu führen daß die nächste verabredung auf eine erschießung o.ä.ausgemacht wird.
um welche erfahrug es nun der seele geht ist sehr verschieden. im irdischen leben oder in einer der sogenannten zwischenwelten. je nachdem sind auch die komplexitäten sehr anders. das ließe sich kaum pauschalisieren. auf dem rückweg (durch das loslassen aller orientierung)
hat die seele nur kontrolle, und ebend nicht verwirrung, wenn sie diesen weg schon bewußt wahrgenommen hat und mehrmals gegangen ist. mehrmals bedeutet nicht zwingend auch anzahlmäßig. und irgendwie aber doch. denn sie kann jeden zustand jede situation sofort wiederholen bevor sie weitergeht. andererseits ist auch das verbleiben in erdverbundenheit ein möglicherweise erwünschter zustand weil aus dieser warte ein ganz anderer zugang zur erde selbst und allen anderen wesen möglich ist. leichte sprachfreie kommunikation z.b. .

ich meine bevor wir uns nicht ganz-selbst-zurück-genommen haben, täten wir besser in solchen situationen daran zu schauen ob die sensorik unserer antennen überhaupt tauglich ist...oder ob wir vor lauter fragen gar nicht mehr zum hinhören kommen....es ist immer genügend zeit für alle wesen-tlichen (anteils)wahrnehmungen...die situationen ganz zu erfassen bzw. das tabu hiefür zu empangen. das leichte und kraftvolle tun wird alllein das stimmige sein.

die wahrheit vor uns selbst zeigt uns die irrtümer doch sofort-oder?
für mich der einzige weg zu vertrauen, bzw. in selbiges sofort hinein. und handlungsfähig ohne frage....wunderbar...und nicht allein...

na ja,vieleicht kann es jemandem irgendwie nutzen...
allen segen euch..., milan

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milan
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siechtum oder spontanaustritt....

Beitrag: # 35630Beitrag milan
23.08.2010, 21:17

ob eine entkörperung nun spontan ist oder länger schon geahnt wird, mag das ergebnis nicht verändern wenn jeweils bereits klarheit über den vorgang und das ´´dahinter ´´besteht. in beiden phasen kann selbige ausgelößt und möglich werden. KANN.
genauso kann auch das längste siechtum, auch ein langer bewußter sterbevorgang jede verwirrung noch steigern und verfestigen. im sterben wie im leben sind wir die meister unserer klarheit oder verwirrung allein.
die facettten entsprechen unserer vorbereitung.......................................
...
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