Die eigene Herstellung von Räucherwerk

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Margitta
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Die eigene Herstellung von Räucherwerk

Beitrag: # 4355Beitrag Margitta
03.12.2006, 08:21

Die eigene Herstellung von Räucherwerk
Es lohnt, sich näher mit Weihrauch und anderen Räucherzutaten zu befassen und die Wirkungen der verschiedenen Pflanzen, Harze und anderer Räucherstoffe kennenzulernen. Vielleicht bekommst Du dann Lust, auch selbst einmal Räuchermischungen herzustellen. Es gibt dafür schöne Bücher mit Anleitungen und Erklärungen der Zuordnung und Schwingung und Wirkung der verschiedenen Zutaten. Die Zutaten bekommt man z.T. in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien, Kräuterhäusern, asiatischen und orientalischen Spezialitätenläden, auf Märkten, im Supermarkt (Gewürzfach), in spirituellen Läden, in Läden für Kirchenbedarf (Weihrauch), und in der Natur (siehe unten).

Möchte man besonders feine Qualitäten, kann man sich an Spezialgeschäfte wenden, in Berlin z.B. an die 'Mekkanische Rose' (Leibnizstr. 47, 10629 Berlin, www.MekkanischeRose.de), deren freundliche, kundige Inhaber selbst den Orient bereisen und u.a. Spezialisten für Räucherwaren und -harze sind, die sie zu erschwinglichen Preisen anbieten. Dort bekommt man auch seltenere Harze, wie Sandarac, Benzoe, Mastix, Tolubalsam, und dazu Myrrhe und Weihrauch - letzterer von besonders erlesener Qualität, die man nicht in der Apotheke findet (siehe oben).

Dazu kannst Du Dich mit den Eigenschaften der geeigneten Pflanzen oder Pflanzenteile auf der Seite über die naturreinen Ätherischen Öle beschäftigen; die Eigenschaften der Pflanzen entsprechen denen der aus ihnen gewonnenen Ätherischen Öle, ja, man kann sagen, die Ätherischen Öle enthalten die ESSENZ, die Seele der Pflanzen. Am besten geeignet sind Pflanzen, deren Schwingungen möglichst hoch sind und die dadurch eine reinigende Wirkung haben.

Aber auch die Ätherischen Öle selbst kann man in eine Räuchermischung geben. Sie verstärken den Duft der Kräuter und des Weihrauchs. Man bekommt die Ätherischen Öle im Fachhandel und Versand, so z.B. von der Dohrener Ölmühle (Helmut Rausche, Dohrener Ölmühle, Hollenstedter Str.29, 21255 Dohren in der Nordheide, Tel./Fax 04182 / 293704, email sonnenelixier@aol.com), wo ätherische Öle, kaltgepresste Öle u.a. Naturerzeugnisse selbst hergestellt werden, dazu auch Naturkosmetik, und zwar mit ganz viel Liebe und Freude, was man schon beim Lesen des Katalogs spürt (vor allem ist dort das ernsthafte, ehrliche Bestreben, optimale Hautpflege mit ausschließlich natürlichen pflanzlichen Inhaltsstoffen anzubieten. Selbst ganz frisch gepresstes Leinöl bekommt man dort, das auch im Versand noch so frisch ist) Und dazu sind die Preise annehmbar.

Die Pflanzenteile (meist Blätter) kannst Du in der freien Natur sammeln, aber möglichst dort, wo kein Straßenverkehr oder Industrie die Blätter verschmutzt. Bitte vor dem Abpflücken die Pflanze um ihre Zustimmung, und wenn Du sie hast, gibt ihr ein wenig Zeit, um sich darauf vorzubereiten. Dann nimm die Teile ab und bedanke Dich. Die Pflanzenteile müssen dann eine Weile getrocknet werden, am besten, indem man sie in kleinen Sträußen aufhängt. Wenn sie ganz trocken sind, zerreibe sie und lagere sie in einem verschlossenen Behälter im Dunkeln. Du kannst aber auch getrocknete und zerriebene Pflanzenteile schon fertig kaufen (siehe Vorschläge oben). Deinem Vorrat kannst auch einige Tropfen naturreine Ätherische Öle der entsprechenden Pflanzen hinzufügen; der Duft durchdringt dann den ganzen Vorrat.

Du kannst die Pflanzenteile nun einzeln nehmen oder mischen, es ist auch schön, jeder Pflanzenmischung einige (evtl. zerkleinerte) Körnchen Weihrauch hinzuzufügen. Mache Deine eigenen Erfahrungen und probiere aus, was Dir am besten gefällt.
Weihrauch, also Olibanum, ist in Wein löslich. Man kann also Olibanum in Weißwein (herben Wein für 'herbere' Mischungen) oder Rotwein (süßen, schweren Wein für 'süße' Mischungen) innerhalb einiger Tage lösen und diese Lösung dann mit einer Kräuter- und/oder Blütenmischung mischen. Danach trocknen lassen. Das Gemisch wird hart und kann dann mit dem Hammer oder einem Mörser zerkleinert werden. Es duftet im Räuchergefäß wunderbar.

Eine Räuchermischung kann akzentuiert, unterstützt und abgerundet werden durch Hinzufügen von ätherischen Ölen.

Schön sind auch Mischungen für die Sternzeichen, die 4 Elemente (siehe Fachbücher), zärtliche Stunden, Meditation, Sinnlichkeit... es gibt keine Grenzen für die Phantasie. Räuchermischungen sind auch hübsche Geschenke.

Man kann auch Räuchermischungen aus Blütenblättern, z.B. Rosenblättern und Lavendelblüten, und den entsprechenden ätherischen Ölen herstellen, vielleicht gemischt mit Kräutern... Dazu passt in Rot- oder Weißwein aufgelöster Weihrauch, oder auch zerkleinerter brauner Roh-oder Kandiszucker, der den Räumen eine wunderschöne, weiche, süße Athmosphäre gibt.

Und hier ist ein Rezept für die Herstellung von KYPHI, einer aromatisch-lieblichen Weihrauchmischung, einst aus dem alten Ägypten, die über hunderte oder sogar Tausende von Jahren in der gesamten antiken Welt berühmt war. Ich hatte sie einmal mit großer FREUDE zusammengestellt, dann aber leider das Buch mit dem Rezept verschenkt. Ein lieber Mensch schickte mir vor einiger Zeit das Rezept zu; hier gebe ich es wieder: (folgt in Kürze)

Ich wünsche Euch dabei viel FREUDE!
www.puramaryam.de / Berlin
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

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Lady
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Beitrag: # 36344Beitrag Lady
05.11.2010, 17:41

Räuchern kann man feine Kräuter auch, in dem man sich leichten Metallschalten bedient und diese mit Granitsteinen bestückt.
Feine Kräuter werden dann in die Schale und über die heissen Steine gegeben und mit einem Wasserzerstäuber benetzt.
Auf diese Weise werden die Essenzen verdampft und es entstehen keine Teerstoffe und Kondensate, welche in den
menschlichen Körper gelangen und belasten können. Namaste
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