Farbtherapie

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Claudia

Farbtherapie

Beitrag: # 3865Beitrag Claudia
23.11.2006, 20:01

Farbtherapie

Die Farbtherapie ist keine Erfindung der Neuzeit!

Die Farbtherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden. Sie basierte ursprünglich auf der heilenden Wirkung des Sonnenlichts, das von vielen alten Kulturen zur Linderung der verschiedensten Beschwerden eingesetzt wurde. Vielfach galt die Sonne als etwas Göttliches, und ihren Strahlen wurden übernatürliche Heilkräfte zugeschrieben. Die Azteken, Mayas und Ägypter betrieben sogar regelrechte Sonnenkulte mit eigens dafür errichteten Tempeln.
Später setzte sich die Erkenntnis durch, daß die einzelnen Farben jeweils spezifische Wirkungen besitzen. Vielfach wurden ihnen daher auch Götter zugeordnet. In Ägypten z.B. brachte man Rot mit Amon, Gelb mit Horus, Grün mit Osiris und Blau mit Anubis in Verbindung. Die alten Griechen assoziierten Gelb mit Apoll, Grün mit Aphrodite und Blau mit Zeus. Da die Priester zu jener Zeit zugleich auch Heiler waren, ging die Vermittlung von Heil und Heilung Hand in Hand. Die Ägypter bauten zu diesem Zweck Farbtempel mit sieben Räumen, die jeweils in einer anderen Farbe gehalten waren. Je nachdem, welche Farbe der Kranke benötigte, wurde er in einen dieser Räume gebracht, um dort ein heilsames Farbbad zu nehmen. Berichten zufolge ließ sich die um 1350 v. Chr. lebende Pharaonin Nofretete von ihrem Hofmedicus Badeöle in verschiedenen Farben zubereiten, um dadurch ihr Wohlbefinden und ihre Schönheit zu steigern. Anregende Bäder sollen purpurn gefärbt worden sein, beruhigende grün oder blau.
Auch die alten Chinesen setzten Farben zu therapeutischen Zwecken ein. Sie bestrichen beispielsweise Darmkranke mit Gelb und ließen das Licht durch gelbe Vorhänge ins Zimmer dringen. Epileptiker setzten sie auf violette Teppiche und verhängten die Fenster mit violetten Schleiern. Scharlachkranke wickelten sie in rote Gewänder, brachten sie in einen mit roten Tüchern ausgeschlagenen Raum und bestrahlten sie mit rotem Licht.

Farben bestimmen bewusst oder unbewusst unser Leben. Wer kennt das nicht, man sucht sich aus dem Kleiderschrank etwas raus. Hat das Gefühl :" Ach ich habe wiedermal nichts anzuziehen". Da kommt es nicht so sehr auf die Kleidermodelle an sondern vielmehr auf die Farben an. Oftmals haben wir nicht genau diese Farbe die wir bräuchten. Deswegen bitte nicht jedem Modetrend nachrennen sondern beim Kleiderkauf auch das Gefühl mit einbeziehen und nicht nur auf die Verkäuferin hören!
Viele Teenager tragen mit grosser Vorliebe Schwarz. Schwarz lässt nichts raus aber auch nichts rein. Sprich es ist der perfekte Schutz. Ich liebe Schwarz auch sehr. Weil es auch elegant und nobel aussieht. Die Farbe Dunkelblau habe ich noch nie gemocht in meinem Leben. Ich hatte noch die etwas Dunkelblaues zum anziehen, geschweige denn in privaten Dekogegenständen. Brauntöne mag ich auch nicht gerne. Sie machen mich schlapp und träge.

Von allen menschlichen Sinnen ist der Sehsinn der am stärksten ausgeprägte. Rund 83% der vom Gehirn zu verarbeitenden Sinneseindrücke entfallen auf ihn. Im Vergleich dazu beträgt der Anteil des Gehörsinns lediglich 11%, der des Geruchssinns sogar nur 3,5%. Es ist daher nicht verwunderlich, daß Licht und Farben einen so starken Einfluß auf unsere Stimmungslage und unser Wohlbefinden ausüben. Umgekehrt beeinflussen aber unsere Gemütsverfassung und unser Charakter die Interpretation des Wahrgenommenen.

Das Auge funktioniert zwar wie eine mechanische Kamera, und der Sehnerv leitet ein objektives Abbild unserer Umgebung in Form von elektrischen Impulsen an das Sehzentrum weiter; das eigentliche Sehen spielt sich aber im Gehirn ab. So können beispielsweise die drei Arten farbempfindlicher Zäpfchenzellen der Netzhaut nur drei Grundfarben erkennen: Rot, Grün und Blauviolett. Aus dem jeweils unterschiedlichen Mischungsverhältnis der entsprechenden Impulse leitet das Gehirn die übrigen Farbtöne abund macht sie bewußt, d.h., die Farbempfindung entsteht erst dort.

Bevor visuelle Informationen jedoch in unser Bewußtsein dringen können, müssen sie zuerst noch den Thalamus (Sehhügel) passieren. Dieser ist die Umschaltstation für optische und akustische Bahnen und zugleich eines der wichtigsten selbständigen Koordinationsorgane, in dem Berührungs -, Schmerz - und Temperaturempfindungen mit Geschmacks -, Eingeweide - und Gleichgewichtsempfindungen verknüpft werden. Da er die sensiblen und sensorischen Erregungen von Außen - und Innenwelt zur Großhirnrinde umschaltet, gilt er auch als "Tor zum Bewußtsein". Er übt außerdem eine Filterfunktion aus und läßt nur bestimmte Informationen durch-. Gleichzeitig versieht er diese mit Gefühlsregungen.

Der Anblick einzelner Farben löst bei verschiedenen Menschen völlig unterschiedliche Reaktionen aus. Wir beurteilen zwar durchweg Farben, die während des Tages vorherrschen, z.B. Rot-, Orange - und Gelbtöne als wärmend und anregend, das Grün der Wiesen und Wälder als entspannend und erholend und das Blau der Nacht als kühlend und beruhigend. Auch assoziieren wir braune Holzfarben mit Gemütlichkeit und Behaglichkeit und Rosa mit Liebe, Sanftheit und Zärtlichkeit. Ob wir jedoch eine Farbe als angenehm oder unangenehm empfinden, hängt ausschließlich von unserer eigenen Wesensart ab. Es erscheint daher naheliegend, zu versuchen, aus der Vorliebe für bzw. der Ablehnung gegen bestimmte Farben Rückschlüsse auf unseren Charakter zu ziehen.


Bereits vor 50 Jahren begann Prof.Dr.Max Lüscher sowohl an Patienten in zahlreichen Kliniken als auch an Gesunden unterschiedlichen Alters zu experimentieren und wählte in fünfjähriger Forschungsarbeit unter 4565 Versuchsfarben seine speziellen Testfarben aus. Inzwischen wird seine Methode - bekannt als Lüscher-Farbtest - weltweit in vielen psychologischen Praxen und Kliniken eingesetzt. Das Verfahren ist denkbar einfach: Der Klient wählt aus den ihm vorgelegten Lüscher-Farbkärtchen dasjenige aus, das ihm am besten, am zweitbesten und am wenigsten gefällt. Die Bedeutung der Farbwahl in der genannten Reihenfolge braucht anschließend nur noch in dem entsprechenden Werk nachgeschlagen werden.

Mittlerweile gibt es mehrere derartige Farbtests in unterschiedlichen Farbnuancen. Im Unterschied zum Lüscher-Test, bei dem die abgelehnte Farbe eine zentrale Rolle spielt, wird bei den neueren Tests in der Regel nur noch mit Farbvorlieben gearbeitet. Auch die Aura-Soma-Methode, bei der energetische Präparate in zweifarbigen Fläschchen vom Patienten selbst ausschließlich aufgrund der Farbe ausgewählt werden, arbeitet nach diesem Verfahren.

http://www.zentrum-solaris.ch

Claudia

Beitrag: # 3866Beitrag Claudia
23.11.2006, 20:06

Farbtherapie für die Selbstbehandlung

Dazu benötigen Sie keine teueren Apparate oder sonstiges Hight Tech Zubehör. Es reichen Vollton oder Pastell Farbfolien und eine Nachttischlampe. Im Notfall reicht auch ein Stück farbiger Stoff oder eine Papierserviette. Beispiel: Ein dunkelblaues T-shirt welches auf ein schmerzendes, entzündetes Ohr gelegt wird und aus ca. 30cm Distanz mit der Nachttischlampe so 15 min. angeleuchtet wird. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, wenn man ein Stück Stoff, oder eben die Vollton Farbfolien auf die Stirn legt, wirkt sie auf den GESAMTEN KÖPRER. Nicht nur auf den Kopfbereich. Auch kann man mit den Farbfolien wunderbar " Farbgetränke" herstellen. Man fühlt sich energielos, ausgesaugt und fertig. Einfach die rote Folie auf ein mit Wasser gefülltes Glas legen. Die Sonne oder eine Lampe ein paar Minuten drauf strahlen lassen- fertig ist DER Energiedrink.
Wenn man eine blaue Folie nimmt tritt schnell eine Beruhigung ein. Super wenn Kinder hyperaktiv oder verletzt sind. Türkisfarbene Folie welches Wasser energetisiert hat, ist wunderbar wenn man vor Leuten sprechen muss. Das Reden fällt einem so leichter.
" Gelbes" Wasser gibt Lebensfreude und hilft den Verdauungsorganen ihre Arbeit leichter zu erledigen. Grün ist die Farbe der Harmonie und Heilung. Meine Erfahrung zeigt, das jede Behandlung am Besten mit Grün beginnt. Grün ist der Meister aller Farben. Die Farbe des Lebens! Schauen Sie mal aus dem Fenster! Und warum ist wohl ein Spaziergang im Wald so erholsam??? Genau, nicht nur wegen der Baumernergien sondern auch wegen dem Grün das so zahlreich vorkommt. Grün ist die Grundfarbe gegen alle Krankheiten, akute sowie chronische!

Hier ein paar Symptome und welche Farben da meiner Erfahrung nach am besten helfen.

Abszesse lösen- ziehen Orange
Appettit hemmen Violett
Ausgeglichenheit- Stresshemmer Grün
Ausscheidung von Giften NICHT BEI ENTZÜNDUNGEN Rot-
Blähungen Orange- evt. Blau
Entzündungen- Fieber Türkis
Wunden, Verbrennungen, Schürfungen Zuerst Grün, dann zum Gewebeaufbau Türkis
Sexualtrieb anregen Rot
Sexualtrieb reduzieren purpur
Klares Denken, Verstand anregen Zitronengelb
Narkotischer Effekt- gibt tiefen Schlaf Indigo
Allegemeine Harmoniserung von Körper & Geist Grün & Magenta ( Blau & Rot)

www.zentrum-solaris.ch

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