Freude und Schmerz

Der Weg zu uns selbst

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HerbstMond
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Freude und Schmerz

Beitrag: # 34764Beitrag HerbstMond
27.06.2010, 06:27

[font=Comic Sans MS]Freude und Schmerz

In dieser Welt beeinflussen uns zwei Gefühle: Freude und Schmerz. Die
Freude verleiht uns Schwingen. In Zeiten der Freude ist unsere Kraft
belebter, unser Intellekt geschärfter und unser Begriffsvermögen weniger
umzogen. Es fällt uns offenbar leichter, uns mit der Welt zu messen und
unser Eignungsgebiet herauszufinden. Wenn aber Traurigkeit bei uns
einkehrt, werden wir schwach, die Kraft verlässt uns, unser
Fassungsvermögen wird trüb und unsere Intelligenz umschleiert. Die
Gegebenheiten des Lebens scheinen sich unserem Griff zu entziehen, die
Augen des Geistes können die geistigen Geheimnisse nicht mehr entdecken,
und selbst das Leben scheint uns zu verlassen.

Kein menschliches Wesen bleibt von diesen beiden Einflüssen unberührt,
doch alle Sorge und der Kummer, denen wir begegnen, kommen aus der Welt
des Stoffes, die geistige Welt hingegen schenkt nur Freude. ...

Wenn Sorgen und Missgeschick zu uns kommen, so lasst uns unser Angesicht
zum Königreich wenden, und himmlischer Trost wird fließen.
Wenn wir krank und in Not sind, lasst uns um Gottes Heilung flehen, und
Er wird unser Beten erhören. Wenn unsere Gedanken mit der Bitternis
dieser Welt erfüllt sind, lasst uns unsere Augen auf die Süße von Gottes
Mitleid richten, und Er wird himmlische Ruhe senden. Wenn wir auch in
der stofflichen Welt gefangen sind, so kann sich doch unser Geist in die
Himmel erheben, und wir werden tatsächlich frei
sein.

Abdu'l Baha :idea
[/font]
lieben Gruß... :vo

"Großer Gott, lass meine Seele zur Reife kommen, bevor sie geerntet wird.
"

*Selma Lagerlöf


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Luzia
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Beitrag: # 34766Beitrag Luzia
27.06.2010, 20:29

Hallo Herbstmond,
Danke! Deine Beiträge habe ich schon sehr vermisst.
Abdu'l-Baha's Aussage passt mal wieder haargenau in mein Leben.
Hast mir geholfen.
Liebe Grüsse
Luzia
Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu erkennen,
was unklar in weiter Entfernung liegt,
sondern das zu tun, was klar vor unsliegt.
Thomas Carlyle

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