Verschiedene Meditationstechniken

Der Weg zu uns selbst

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Rihan-ah

Verschiedene Meditationstechniken

Beitrag: # 17518Beitrag Rihan-ah
07.03.2008, 11:28

Hallo Ihr Lieben,

hier die erste Übung zur Konzentration:

Konzentration üben:

Ich sitze gemütlich mit aufrechtem Körper, aufrechtem Kopf, meine Hände liegen entspannt auf meinen Oberschenkeln oder der Armlehne des Sessels.

Konzentration auf Atem:

Ich zähle 1: atme ein und atme aus, ich zähle 2: atme ein und atme aus

Ich zähle bis 5 und dann beginne ich von vorne.

Ich wiederhole diesen Rhythmus 3x.

Wenn der Verstand versucht, mich vom Zählen abzuhalten, mit allen möglichen Gedanken, führe ich den Verstand ganz sanft wieder zum Zählen zurück.

Am Schluss öffne ich langsam die Augen und kehre zurück. Bewege mich ein wenig.

Ich kann mich aber genauso gut auf einen Gegenstand (wie Vase, Glas, usw.) konzentrieren, oder auf ein Wort, oder auf einen Satz (das nennt man dann Sammlungswort oder Sammlungssatz), oder auch auf ein schönes Bild, einen Punkt gegenüber auf der Wand oder eine Flamme.



:Kerze 1 [sup]



Gutes Gelingen,
Rihan-ah

Rihan-ah

Beitrag: # 17519Beitrag Rihan-ah
07.03.2008, 11:31

Nun noch eine weitere Übung:


Meditationübung 1


Ich lade dich ein, langsam zur Ruhe zu kommen. Wir bleiben sitzen, ich empfehle aber, die Schuhe auszuziehen (Bodenkontakt, Erdung).

Ich richte nun meine ganze Aufmerksamkeit auf meinen Körper und suche gute Kontakt zum Boden, indem ich mit den ganzen Fußsohlen den Boden berühre.

Meinen Oberkörper und meinen Kopf richte ich soweit auf, dass ich aufrecht und entspannt sitzen kann.

Ich richte meine Aufmerksamkeit auf die Flamme der Kerze, die vor uns auf dem Tisch steht.

Bild


Ich nehme ein paar tiefe Atemzüge und atme langsam und tief ein und aus, und ein und aus, meine Bauchdecke hebt sich dabei und senkt sich wieder, ich atme ein und aus und ein und aus und ein und aus.

Nun schließe ich meine Augen, versuche das Bild der Flamme für ein paar Sekunden zu halten. Wenn es verschwindet, öffne ich meine Augen, sehe wieder in die Flamme der Kerze und schließe dann anschließend wieder meine Augen und versuche das Bild zu halten.

Übe dies, bis es dir gelingt, das Bild mindestens 10 Sekunden zu halten.

Alles Gute.

Rihan-ah

Rihan-ah

Beitrag: # 17851Beitrag Rihan-ah
20.03.2008, 13:32

Hallöchen meine Lieben,

hier stelle ich zwei weitere Meditationen vor:

1) Baummeditation

Ich stelle mich aufrecht und bequem hin.
(Ideal wäre es im Freien, wenn die Sonne scheint und ihr Licht auf dich scheint)

Schließe die Augen.

Stelle dir einen großen mächtigen Baum vor. Höre den Wind rauschen, fühle die Sonne scheinen.

Deine Zehen sind deine Wurzeln und graben sich tief in die Erde und nehmen diese Energie auf.

Hebe die Arme über deinen Kopf. Sie sind deine Äste, die sich dem Licht der Sonne entgegenstrecken.

Über deine Blätter nimmst du die Energie und das Leben auf, dass dir die Sonne schenkt.

Atme tief und gleichmäßig.

Du bist dieser mächtige große Baum. Nimm so viel Energie auf wie du brauchst und gib sie dann wieder in den Erdboden ab.

Das hilft dich zu erden. Das kannst du vor jeder Meditation machen , wenn du möchtest.

Vergiss nie, die Energie die du aufnimmst auch wieder abzugeben.


Licht und Liebe,
Rihan-ah



2) Lichtkugelmeditation


Lege dich entspannt auf den Boden, winkle die Beine leicht ab. Deine Fußsohlen liegen flach auf dem Boden.

Stelle dir nun vor, wie ein warmes, positives und goldenes Licht über dir
schwebt. Atme ganz ruhig weiter.

Nun stell dir vor, wie mit jedem Atemzug das goldene Licht in deinen Körper strömt. Bündle dieses Licht mit deinen Gedanken und lasse dieses Licht sich sammeln an der Stelle unterhalb des Bauchnabels. Forme es zu einer wunderschönen goldenen Lichtkugel. Von dort lässt du es jetzt durch einen ganzen Körper strömen.

Diese Übung hilft dir dabei Blockaden zu lösen und Licht zu tanken. Du kannst diese Übung natürlich auch in freier Natur machen. Stelle dir hierbei vor, wie das Sonnenlicht durch deinen Körper strömt und dir Kraft gibt.


Alles Liebe,
Rihan-ah

Rihan-ah

Beitrag: # 18071Beitrag Rihan-ah
28.03.2008, 09:47

Meine Lieben,

nun darf ich euch folgende Med. vorstellen:

Bewegungsmeditation nach Tobin Blake aus dem Buch: Meditation


1) Ich stelle mich gerade hin. Vor mir sollten ca. 3 Meter sein, für ein paar Schritte. Ich lege die Handflächen aneinander und die Daumen berühren die Brust.
2) Ich entspanne mich, nehme mir 1 Minute Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Ich atme ein paar Mal ganz bewusst und tief durch.
3) Ich blicke gerade aus und sammle die Aufmerksamkeit auf meinen Körper. Er ist heute mein Meditationsobjekt. Ich lasse alle Gedanken kommen und gehen.
4) Ich hebe bewusst und ganz langsam einen Fuß, bewege ihn nach vorn und setze ihn ganz langsam wieder ab. Ich bleibe bei dieser Bewegung: auf – vorwärts – ab. Wenn der Fuß wieder festen Bodenkontakt hat, verlagere ich mein Gewicht auf ihn und wiederhole das ganze mit dem anderen Fuß. Ich mache mir den ganzen langsamen Bewegungsablauf in Fuß und Bein bewusst.
5) Am Ende der Wegstrecke mache ich kehrt und verfolge auch diese Bewegung ganz mit meditativer Aufmerksamkeit. Dann setze ich meine Bewegungsmeditation fort, in die Richtung, aus der ich gekommen bin.

Ich gehe nirgendwohin, ich meditiere nur. Ich konzentriere mich auf die Bewegung. Wie bei allen anderen Meditationen, so oft sich ein Gedanke aufdrängt, kehre ich zum Brennpunkt meiner Sammlung zurück. (Körper, Bewegung)





Aufgabe:
Mache aus einer Tätigkeit deiner Wahl
eine Bewegungsmeditation:


Suche eine Tätigkeit, die keine besondere Aufmerksamkeit erfordert (Wäsche aufhängen, Wäsche zusammenlegen oder bügeln, Spazierengehen, Geschirrspülen, Staubwischen, kehren, malen...)

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um die Augen zu schließen, um sich die einzelnen Bewegungsabläufe ins Bewusstsein zu rufen und diese auch zu spüren.

Es geht nur um die einzelnen Bewegungsabläufe, Gedanken kommen und gehen lassen, immer wieder zur Bewegung zurückkehren.

Versuche hier von 5 Minuten auf 10 Minuten konzentrierter Bewegungsmeditation zu kommen.

Gutes Gelingen!!!

Eure Rihan-ah

Rihan-ah

Beitrag: # 18072Beitrag Rihan-ah
28.03.2008, 09:48

Hier noch eine wunderschöne Meditation:

Delphin Meditation by violettstrahl (in leicht abgeänderter Form)

Schließe Deine Augen. Du atmest ganz ruhig und tief – ein und aus, die Bauchdecke hebt sich und senkt sich.
Stelle Dir nun vor, du sitzt in einem Boot, mitten auf dem Meer. Du ruderst ganz langsam über das Wasser und die Wellen lassen Dein Boot ganz leicht hin und herschaukeln. Du genießt dieses Hin- und Herschaukeln. Du bist ganz ruhig und entspannt.
Ganz weit vor Dir entdeckst Du einige Delphine, wie sie durch das Wasser schwimmen, springen und spielen. Du schaust ihnen eine Weile zu und erfreust Dich an dem Anblick der Delphine.
Immer weiter ruderst Du nun auf die Delphine zu, ganz langsam in ihre Richtung. Du kommst immer näher an sie heran. Die Delphine wissen schon lange dass Du zu ihnen unterwegs bist. Sie haben Dich schon erwartet.
Langsam steigst Du nun aus Deinem Boot hinunter ins Wasser. Du schwimmst auf die Delphine zu, die schon so lange auf Dich gewartet haben. Du gesellst Dich zu ihnen, sie nehmen Dich in ihre Mitte. Du hörst ihr Singen und hörst ihnen zu was sie Dir über ihre Aufgabe erzählen. Du genießt es bei ihnen zu sein. Gemeinsam schwimmt ihr nun durch das Wasser.
Du hast Dein Herz geöffnet und Dich mit den Delphinen verbunden. Spüre diese Verbundenheit. Genieße diesen Augenblick.
Du spürst die Liebe der Delphine. Nimm ihre ganze Liebe in Dich auf. Du spürst ihre Liebe zu den Menschen und Du spürst ihre Liebe zu allen Lebewesen in diesem Universum. Sende nun auch du diese Liebe hin zu allen Wesen.
Genieße ein paar Augenblicke ehe Du wieder mit den Delphinen zu Deinem Boot schwimmst. Die Delphine begleiten Dich zu Deinem Boot und Du steigst ein.
Voller Liebe schaust Du zurück zu den Delphinen und bist dankbar. Du bist dankbar, dass Du all das erleben durftest und ruderst ganz langsam mit Deinem Boot zurück. Voller Liebe kehrst Du nun zurück.

Öffne nun ganz langsam die Augen und lass die Übung noch 1-2 Minuten nachwirken.



In Liebe und Verbundenheit,
Rihan-ah
Zuletzt geändert von Rihan-ah am 29.03.2008, 17:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag: # 18085Beitrag Lady
28.03.2008, 22:25

[align=center]
Danke
:ro[/align]

Rihan-ah

Beitrag: # 18456Beitrag Rihan-ah
08.04.2008, 14:55

Hallo Ihr Lieben,

hier stelle ich euch nun die Übung "LOSLASSEN" vor:

Atemübung – Loslassen

Atme dreimal tief ein und aus.

Nun lasse jedes Mal beim Ausatmen alles los, was dich belastet:
Sorgen, Kümmernisse, Ärger, Wut, Ängste, Zweifel, alles was dich blockiert....

Atme

Atme

Atme


Wenn dies geschehen ist, nimm ganz bewusst bei jedem Einatmen alles auf, das dich unterstützt und spüre die wunderbaren Energien, die du nun aufnimmst:
Friede, Freude, Ruhe, Harmonie, Kraft, Zuversicht, Vertrauen…

Atme

Atme

Atme

Atme so täglich vor dem Schlafengehen mindestens 3 Minuten lang ganz bewusst!

(Zweck: der Schlaf wird entspannter und man fühlt sich leichter (weil man Ballast losgelassen hat und wird gestärkt. Man nimmt die positiven Gedankten/Energien mit in den Schlaf.)

Selbstverständlich kann man diese Übung JEDERZEIT durchführen. Ideal wäre SOFORT, wenn sich eine belastende Situation anbahnt oder gerade da ist.


Alles Liebe,
Rihan-ah

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Beitrag: # 18466Beitrag Margitta
08.04.2008, 21:19

Vielen Dank meine liebe :ro
Margitta
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Rihan-ah

Beitrag: # 18827Beitrag Rihan-ah
25.04.2008, 08:45

Hier nun weitere Meditationen:

Meditationsübung. In den Körper atmen
(nach August Höglingers Buch: Lust auf Meditation)


Ich nehme für die folgende Übung eine gute Sitzposition ein, wer möchte kann diese Übung auch im Liegen durchführen (im Liegen ist die Gefahr des Einschlafens wesentlich höher).

Ich schließe meine Augen. Die kommenden 10 Minuten atme ich tief ein und aus.

Ich atme in alle Körperteile hinein.
In Gedanken lenke ich meinen Atem in die verschiedenen Regionen meines Körpers.
Dabei kann es sein, dass mir diese Übung in einigen Bereichen des Körpers gut gelingt.
In anderen kann ich Mühe haben, diesen Atem dort zu spüren oder hinzulenken.
Ich achte darauf, wo mein Atem noch nicht hinkommt oder stockt.

Die Übung dauert 10 Minuten, als Start ertönt ein akustisches Signal: „gong“

Beendigung der Übung: es ertönt ebenfalls ein akustischen Signal „gong“

Ich öffne die Augen, beuge mich mit dem Oberkörper nach vorne. Dabei berühre ich mit den Handflächen und der Stirn den Boden.

Oder: ich strecke mich langsam und bewege mich ein wenig.


Gutes Gelingen,
Rihan-ah


Hier noch eine weitere:

Meditation nach August Höglinger:
Informationen für mich

Ich nehme eine gemütliche Liegeposition ein:

Ich schließe meine Augen, nehme ein paar tiefe Atemzüge und wandere mit meiner Aufmerksamkeit zum Kopf.

Ich frage dich mein Kopf: Welche Informationen hast du für mich für die nächste Zeit?

„Gong“ (5 Minuten)

„Gong“

Nun wandere ich mit meiner Aufmerksamkeit zu meinem Herzen.


Ich frage dich mein Herz: Welche Informationen hast du für mich für die nächste Zeit?

„Gong“ (5 Minuten)

„Gong“

Nun wandere ich mit meiner Aufmerksamkeit zu meinem Bauch.


Ich frage dich mein Bauch: Welche Informationen hast du für mich für die nächste Zeit?

„Gong“ (5 Minuten)

„Gong“

Ich setze mich langsam auf und bewege mich ein bisschen. Lasse die Übung noch 1-2 Minuten nachwirken.




Alles Liebe,
Rihan-ah

Rihan-ah

Beitrag: # 19128Beitrag Rihan-ah
09.05.2008, 12:46

Hallöchen Ihr Lieben,

hier habe ich wieder eine wunderschöne Med. gefunden:

Waldspaziergang

( etwas abgeändert)

Original: http://silberwolfs-hoehle.de (copyrights by Silberwolf)


Wir setzen uns entspannt in einen bequemen Stuhl oder Sessel.
Wir atmen ruhig, tief und gleichmäßig. Wir lauschen der leisen Musik.

Wir stellen uns vor, wir stehen an einem Waldrand und es ist ein herrlich frischer Morgen. Auf den Wiesen, an denen wir auf dem Weg hierher vorbei gekommen sind, liegt noch der frühe Tau. Die aufsteigende Sonne hebt sanft und langsam die letzten Nebelschleier aus dem Gras empor und schiebt sie durch die Äste und Zweige der Bäume, hinauf in den blauen Himmel.

Somit tauchen wir ein in die tiefe Ruhe des Waldes, der uns nun mit seinen Stämmen, Sträuchern und Büschen umgibt. Eine Ruhe, die nur unterbrochen wird von dem Gesang der Vögel, der Jagd der Eichhörnchen und dem Piepsen einer Mäusefamilie, die gerade den Spazierweg kreuzt.

Da, einige Meter von uns entfernt sehen wir im Schatten der Blätter ein Rehkitz stehen. Ganz ruhig steht es da und schaut nach seiner Mutter. Als wir näher auf das Kitz zugehen, scheint es, dass es seine Mutter entdeckt hat und ohne große Furcht macht es sich zielstrebig auf den Weg zu ihr. Wir schauen ihm eine Weile nach, bis wir im Dickicht auch die Mutter entdecken und genießen den Anblick der sich begrüßenden Tiere. Es ist ein wunderbares Gefühl von Frieden und Ruhe in diesem Wald und die Sonne malt mit Hilfe der Blätter, lustige Schatten auf den Weg.

Nachdem wir eine ganze Weile vor uns hin gewandert sind, spüren wir die Wirkung der Ruhe des Waldes, des Gesangs der Vögel und das Einssein mit der Natur. Wir schauen uns um und mit tiefen Atemzügen nehmen wir die Kraft der Natur in unseren Körpern auf.
Nun fällt unser Blick auf ein Spinnennetz und in den Strahlen der Morgensonne glitzern die kleinen Tautropfen wie Diamanten, die fein säuberlich auf den Fäden des Netzes aufgezogen sind.

Wir gehen weiter und weiter in den Wald hinein, sind ruhig und nehmen mit jedem Schritt die Ruhe in uns auf. Schauen hierhin und dorthin und sehen zwei spielende Eichhörnchen, wie sie sich um die Frucht eines Baumes balgen. Wie ein Blitz geht es über den Waldboden den Baum hinauf und an der anderen Seite wieder hinunter. Kreuz und quer über die dicken Äste und dünnen Zweige, mit einem beherzten Sprung in den angrenzenden Baum. Ein entspanntes, munteres Lachen verlässt unseren Mund und mit einem Mal halten die beiden lustigen Gesellen inne, schauen sich zu uns um und plötzlich sind sie verschwunden.

Weiter führt uns der Weg, weiter bis wir eine Ansammlung von Eichen und Buchen zu Gesicht bekommen. Ihr Anblick bringt uns dazu vom eigentlichen Weg ab zu gehen um uns die Baumlichtung genauer zu betrachten. Der Weg durch das Dickicht und die mit Dornen besetzten Wildrosenranken ist beschwerlich, aber endlich kommen wir doch an der Lichtung an. Dort bemerken wir, dass Eichen und Buchen wie kreisförmig um eine Lichtung stehen, die mit sanften weichem Gras bewachsen ist und in deren Mitte die Sonne einen einladend hellen, warmen Platz gemalt hat.

Wir nehmen die Einladung des Ortes an und setzten uns in die Mitte des Wiesenfeldes, dort wo die Sonne den Boden erwärmt hat und uns ihr wärmendes Licht trifft.
Wir setzen uns zu Boden und schließen unsere Augen, mit tiefen Atemzügen nehmen wir die Luft in unseren Lungen auf und spüren dort ihre Kraft. Ruhig und gleichmäßig atmen wir tief, ein und aus. Dort, wo unser Körper in Kontakt mit dem Waldboden kommt, spüren wir die Energie des aufgewärmten Bodens und spüren die Kraft des Boden in uns aufsteigen.
Durch unsere geschlossenen Augenlieder nehmen wir mit gelben und roten Farben die Energie der Sonne wahr. Im Rhythmus der Atmung nehmen wir auch die Kraft des Sonnenlichtes in unserem Körper auf und öffnen uns den Energiequellen der Natur.

Nachdem wir nun eine ganze Weile so gesessen haben, öffnen wir wieder unsere Augen und machen uns in Ruhe auf den Heimweg.

Auf den Weg
in unser Hier und Jetzt,
kommen an in der Realität
Kommen an in diesem Raum.

Sind wir angekommen, öffnen wir nun die Augen und machen einige Dehn- und Streckübungen um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Nach einer Weile werden wir merken, was für ein herrlich kraftvoller Tag es ist.

Liebe und Licht,
Rihan-ah

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Lady
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Beitrag: # 19133Beitrag Lady
09.05.2008, 18:29

[align=center]
:sf dankeschön :sf[/align]

Nika

Beitrag: # 19135Beitrag Nika
09.05.2008, 18:33

Liebe Rihan-ah
Deine Med. sind wunderschön und so bereichernt.
Man fühlt sich danach wirklich wie von der Welt neu auf genommen.
Danke und laß Dich mal umarmen.

Nika

:lb

Rihan-ah

Beitrag: # 19260Beitrag Rihan-ah
16.05.2008, 08:54

Hallöchen,

darf ich euch die nächste Meditation vorstellen?

Das Innere Lächeln
(das copyright dieser Meditation liegt bei Asathiel/Tobias Berndt)


Du sitzt angenehm entspannt. So aufrecht, wie es für dich angenehm ist. Deine Fußsohlen haben stabilen Kontakt zum Boden.
Nun kannst du nach innen gehen und ganz bei dir selbst ankommen.
Mit jedem Atemzug kommst du mehr bei dir selbst an.
Mit jedem Atemzug kehrst du mehr und mehr in deine innere Mitte ein.
Mit jedem Atemzug wirst du entspannter und kannst noch tiefer loslassen.

Nun kannst du dir eine schöne, grüne Wiese im strahlenden Sonnenschein vorstellen. Und du sitzt bequem auf einem großen Felsbrocken inmitten dieser sommerlichen, grünen Wiese.
Du kannst ganz an diesem schönen Ort ankommen, denn hier fühlst du dich wohl und ausgeglichen.
Du fühlst die wärmenden Strahlen der Sonne auf deinem Körper und kannst dieses schöne Gefühl ganz bewußt genießen.
Du siehst die Farben der Blumen auf der Wiese und den strahlenden, blauen Himmel.
Und du hörst den Gesang der Vögel und der Insekten.
Du fühlst dich durch den Felsbrocken auf dem du sitzt angenehm geerdet und mit Mutter Erde verbunden.
Du kannst dir selbst ein inneres Lächeln schenken.

Liebevoll lächelst du von innen heraus für dich selbst und du läßt dich von der sanften Kraft deines Lächelns durchströmen.

Du läßt zu, daß sich dein inneres Lächeln strahlend auf deinen gesamten Körper ausdehnen kann. Liebevoll lächelnd kannst du deinen Körper annehmen.

Dein Lächeln dehnt sich auch auf deine Gedanken aus. Und du spürst, wie der Fluß deiner Gedanken immer ruhiger wird. Und so findest du zu einer tiefen Gelassenheit.

Dein inneres Lächeln dehnt sich auch auf deine Emotionen aus. Dein Herz öffnet sich mehr und mehr. Du fühlst dich von angenehm liebevollen Gefühlen erfüllt.

Deine gesamte Aura füllt sich mit der strahlenden, herzvollen Energie deines inneren Lächelns.

Du ruhst in der gelassenen Neutralität deines Lächelns.

Du spürst deine Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung.

Und dein Lächeln dehnt sich auf alles-was-ist, auf die gesamte Schöpfung aus.
Du genießt diese lächelnde Verbindung mit allem Leben und spürst, wie offen und liebevoll dein Herz ist.

Gelassen und liebevoll ruhst du in diesem Gefühl der Harmonie mit der gesamten Schöpfung.

Du kannst dir vornehmen, dich auch in deinem alltäglichen Leben immer wieder auf dieses innere Lächeln einzustimmen und so deine Herzenswärme lächelnd und gelassen mit deinem Umfeld zu teilen.

Du kannst nun wieder zurück in deinen physischen Körper kommen. Du kannst deine Fußsohlen am Boden spüren.

Du nimmst tiefe Atemzüge in Bauch und Brust. Du kannst dich recken und strecken. Arme und Beine etwas bewegen. Und du bist wieder ganz angekommen im Hier und Jetzt.
Gehe deinen Weg lächelnd





Alles Liebe,
Rihan-ah

Rihan-ah

Beitrag: # 19808Beitrag Rihan-ah
20.06.2008, 08:53

Hallöchen meine Lieben,

mein Meditationskurs bald geht nun in die Sommerpause. Am kommenden Dienstag halte ich mit meiner Gruppe noch eine "Steinmeditation" ab und male Mandalas und am 1. Juli machen wir nur noch einen Plauderabend und lassen so alles noch mals an uns vorüberziehen und halten eine Art Rückblende.

Nun setze ich hier noch die Meditationen des vorigen Dienstags ein:

Jahreszeiten:
Mögest du immer die Augen öffnen:
für den blühenden Frühling,
für den gedeihenden Sommer,
für den reichen Herbst,
und für den beschützenden Winter.
(aus dem Buch "Möge die Freude das ganze Jahr mit dir sein" )


Miteinander reden
aufeinander hören
zueinander kommen

einander suchen
ernst nehmen
Gutes zutrauen
eine Chance geben

voneinander lernen
füreinander einstehen
einander festhalten
miteinander loben und danken

einander nicht
aus den Augen verlieren
allein lassen
aufgeben
verurteilen
ausschließen

einander
an der Hand nehmen
kennenlernen
aufhelfen
nicht vergessen
Gutes sagen
es jeden Tag neu versuchen
(Meßbuch 2002, Bistümer des dt. Sprachgebietes, Dt. liturgisches Institut. Verlag Butzon & Bercker, Münster 2002)


Kinoleinwand - Meditation:
Nehme Deine Meditationshaltung ein: Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln, Zeigefinger und Daumen berühren sich.
Mache sechs tiefe Atemzüge. Während des Einatmens richte dich von innen her noch mehr auf, und mit der Ausatmung lasse jede Spannung in Gesicht, Schultern, Armen, Brust, Rücken, Becken und Beinen los.
Stell Dir eine Kinoleinwand vor: Darauf projiziere einen Film, in dem du Hauptdarsteller/in bist und der Deine glückliche Zukunft darstellt. Du bist mit ganzem Herzen dabei und teilst die Gefühle und Stimmungen der Hauptperson.
Beziehe auch Deine Umgebung und Mitmenschen mit ein. Ihr eigenes Glück soll auch Deiner Umgebung großen Gewinn bringen. So bereicherst du dein Umfeld, und das wiederum beschenkt dich mit allem, was dich glücklich macht.

Du kannst dich diese Bilder auch kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen – im Bett liegend vorstellen. Viel Spaß dabei.
Dauer 5 – 20 Minuten, abschließend herzhaft recken und strecken.
(esotera Juni 6/97)



Alles Liebe,
Rihan-ah

Nika

Beitrag: # 19816Beitrag Nika
20.06.2008, 18:16

Danke liebe Rihan-ah


Deine Meditationen geben mir immer seher viel.




Nika

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