Satanische Sekten im Vatikan

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Margitta
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Satanische Sekten im Vatikan

Beitrag: # 15739Beitrag Margitta
14.01.2008, 16:59

[align=center]Habe vor Tagen eine Talkshow gesehen darüber,da ging es darum das eine gläubige Dame auf einmal Tiere verstehen konnte Gedanken kesen und eben alles diese Dinge mit denen wir uns auch befassen.Sie ging zu einem Teufelsaustreiber weil sie besessen sei und seit dem dies gemacht wurde kann sie es nicht mehr.Sie unterstützt sogar den Exisismus und hilft geistlichen dabei.Meiner Meinung läuft da was schief oder
Margitta

08. Januar 2008

UUPS! - ET ORBI
Satanische Sekten im Vatikan

Don Gabriele Amorth ist der meistbeschäftigte Exorzist Europas. Zu seinem Job gehört, den Pontifex dämonenfrei zu halten. Denn, so der Priester, der Teufel steckt auch im Vatikan. SPIEGEL-Autor Alexander Smoltczyk hat den Padre besucht - und sich auf etwaige Dämonen testen lassen

Rom - An diesem Tag geht alles schief. Erst streiken die römischen Taxifahrer ohne jede Vorankündigung. Auch die verabredete Adresse ist auf dem Michelin-Stadtplan nicht eingetragen. Dann ruft der Fotograf an und sagt, seine Kamera habe nicht ausgelöst. Er muss sie auseinanderbauen und reparieren. Es ist wie verhext. "Sie kommen eine Stunde zu spät”, ist der erste Satz von Padre Gabriele Amorth. Er lächelt nicht.

Exorzist Amorth: Früher 16 Austreibungen pro Tag


Exorzist Amorth: Früher 16 Austreibungen pro Tag
Don Gabriele ist der Chefexorzist der Diözese Rom und damit auch der zuständige Teufelsaustreiber für den Bischof von Rom, Papst Benedikt XVI. Der 82-jährige Priester trägt die Soutane mit den 33 Knöpfen. Sein Schädel ist bis auf einige weiße Stoppel nahezu kahl, das Doppelkinn hängt herunter, ein wenig wie bei einem Basset. Für Padre Amorth ist der Teufel keine Metapher sondern tägliche Praxis, in Sprechstunden von 9 bis 16.30 Uhr. "Ich bin der einzige Exorzist, der sieben Tage die Woche arbeitet, von morgens bis nachmittags, einschließlich Heiligabend und Ostern. Ich habe in 21 Jahren über 70.000 Exorzismen durchgeführt. Als ich noch jünger war, schaffte ich im Schnitt fünfzehn, sechzehn Austreibungen am Tag. Jetzt habe ich ein wenig nachgelassen."

Die Privatpraxis des Teufelsaustreibers sieht aus wie eine Teeküche. Sie ist zur Hälfte gekachelt, mit Spüle, einem kleinen Altar und in der Mitte einem Tischchen, auf dem Plastikbecher und eine Flasche Mineralwasser der Marke San Benedetto stehen. An den Wänden Bilder von Padre Pio, Johannes Paul II. und Amorths Lehrmeister Don Candido Amantini. Es ist nichts Unheimliches zu bemerken, kein Schwefelgeruch, keine Kohlebecken oder Streckbänke.

Amorth ist kein Spinner. Neben dem Theologie- hat er auch ein Jurastudium abgeschlossen. Seine Bücher sind in 21 Sprachen übersetzt, darunter ins Japanische. Der Pater gilt als Kapazität auf dem Gebiet der Mariologie, der Wissenschaft von der Muttergottes. 1990 gründete Amorth die "Internationale Gesellschaft der Exorzisten", deren Ehrenpräsident er bis heute ist. "Wir waren", sagt er, "neun Exorzisten hier in Rom. Einer ist krank, einer ist befördert worden und einer umgezogen." Innerhalb der vatikanischen Mauern sei ein Padre Davide tätig gewesen, doch der habe seine Arbeit aufgeben müssen. Aus Altersgründen, nicht weil es im Kirchenstaat für einen Exorzisten nichts zu tun gebe.

Im Gegenteil: "Der Teufel ist in Fatima tätig, in Lourdes, überall. Und ganz sicherlich ist er im Vatikan, dem Zentrum des Christentums." Padre Amorth meint mit der schwarzen Gefahr nicht etwa den Konvent der Jesuiten, die sich seit gestern, Montag, in Rom treffen, um ihren General neu zu wählen, den "Schwarzen Papst". Nein: "Im Vatikan gibt es satanische Sekten. Sie sind überall. Man sieht sie nicht. Aber es gibt sie."

Selbst Mutter Teresa wurde exorzisiert

Er erinnert an den Fall des Kurienprälaten Tommaso Stenico (mehr...), der kürzlich von Dämonen dazu gebracht wurde, einen Strichjungen in den Räumen der ehemaligen Hl. Inquisition zu empfangen. Er sei Opfer eines "teuflischen Plans" geworden, gab der Geistliche damals zu seiner Verteidigung an. Padre Amorth sagt, es gebe eben keinen perfekten Schutz vor Beelzebub und Konsorten. Auch Rosenkränze seien nicht 100-prozentig sicher. Selbst Mutter Teresa sei in ihren letzten Lebensjahren exorzisiert worden:

"Es gibt Heiliggesprochene, die noch auf ihrem Totenbett von Dämonen förmlich überfallen wurden. Ihr Leben lang konnten sie sich zur Wehr setzen, aber am Ende des Lebens nutzt der Dämon die Schwäche aus." Das hieße, dass auch er selbst, Don Gabriele Amorth, nicht immun gegen den Teufel wäre? "Natürlich nicht. Aber Kardinal Poletti hat mich, als er mich zum Exorzisten ernannte, der Madonna empfohlen. Der Dämon hat mir oft gesagt, ich sei zu gut beschützt, bei mir sei nichts Außergewöhnliches zu bewerkstelligen. Aber die alltäglichen Versuchungen gibt es natürlich weiterhin."

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Und der Heilige Vater ...? "Theoretisch kann auch ein Papst besessen sein. Allerdings verfügt der Heilige Vater über eine Formation von Schutzengeln. Selbst Alexander VI., der als schlechtester aller Päpste angesehen wird, war der Jungfrau sehr ergeben und hat die meisten seiner Irrtümer vor seiner Ernennung zum Papst begangen. Als Papst war er großenteils korrekt. Aber in der Theorie ist das möglich. Wenn Heilige besessen sein können, dann auch der Heilige Vater."

Er betreue, sagt Amorth, seit einigen Jahren zwei vom Dämon besessene Nonnen, die ihr Leben der Bekehrung der Sünder geweiht haben: "Gott hat ihnen die Besessenheit wie eine Art Sühne gestattet." Nicht immer kann ein Exorzismus eine Besessenheit vollständig beenden: "Aber man kommt zur Quasi-Befreiung. Die Leiden hören auf. Sie können wieder beten, können in die Kirche gehen, beichten, das Abendmahl einnehmen, ohne dass jemand ihnen etwas anmerken würde."

Der deutsche Papst stehe seinem Metier übrigens durchaus aufgeschlossen gegenüber, sagt der Exorzist: "Als Präsident der Glaubenskongregation hat Kardinal Ratzinger den neuen Katechismus maßgeblich mitgestaltet. Ich habe mehrmals mit ihm gesprochen und er hat mich auf den Audienzen immer sehr ermutigt. Allerdings glaube ich nicht, dass er jemals einen Exorzismus durchgeführt hat, anders als Wojtyla." Zum Abschluss des Besuchs wurde auch "Uups! - et orbi” auf etwaige Dämonen und Teufelchen getestet. Das Ergebnis war negativ. Die Besessenheit lag offenbar unterhalb der Nachweisgrenze.

Eine ausführliche Reportage über den Besuch beim Exorzisten Don Gabriele Amorth lesen Sie in er aktuellen Ausgabe des SPIEGEL.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,527076,00.html

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Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Ellen

Beitrag: # 15743Beitrag Ellen
14.01.2008, 18:15

hallo margitta.
ich frage mich,ob diese menschen dann ohne jegliche schatten waren.
nur noch weiss rein und befreit .nur noch licht und liebe. :wink

Isis

Beitrag: # 21931Beitrag Isis
29.08.2008, 06:02

So sind sie.
Franz von Assisi sprach mit Tieren.
Hildegard von Bingen hatte Visionen.
Heute ist die Kirche stolz auf sie.
Doch wenn einem das heute passiert ist man besetzt.
Das macht vieles sehr schwierig.
Gut, ich weiß das ich nicht mit allen darüber sprechen kann, was ich wahrnehme, aber bei kleinen Kindern ist es nicht so einfach.
ich denke gerade an meine Cousine, ein unfreiwilliges Medium, ihr Sohn ist mit einem vollständig geöffneten dritten Auge zur Welt gekommen, das auch nicht durch eine Taufe verschlossen wurde.
Er muss jetzt mit seinen gerade mal 4 Jahren lernen, das er nicht alles sagen darf, was er sieht und hört.
ZU schnell kommt man auch heute noch in die Klinik.

Osmo-Engel
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Beitrag: # 21941Beitrag Osmo-Engel
29.08.2008, 10:53

Liebe Isis,

dein Cousin ist kein unfreiwilliges Medium. Die Seele deiner Cousine, hat sich dieses so ausgesucht und es ist die Aufgabe dieser Seele, die Menschheit ihrer wahren Fähigkeiten wieder bewußt zu machen.
Ihr werdet es nicht schaffen, dieses Mädchen Mund tot zu machen. Sie weiß, was ihr Auftrag ist und sie wird ihn erfüllen.
Dies wird seine Eltern, dich, seine Umgebung vor viele Herausforderungen stellen.
Dennoch ist es wichtig sie so zu akzeptieren wie sie ist und sich nicht von der Umwelt einschüchtern zu lassen. Denn die Umwelt hat Angst vor dem was sie nicht kennt. Aber gerade deswegen ist diese Seele hier.
Lasst euch nicht von der Angst leiten sie könnte in ene psychartrische Anstalt kommen. Sie wird wohl eine zunächst eine Außenseiterin wohl sein, aber bitte legt euch da keine Schuld auf. Es wird sich bald wandeln.

Wenn ich von sowas höre bin ich immer sehr fasziniert, obwohl es für Menschen die noch nicht so weit im spirituellen Erwachen sind, sehr schwer sein wird, deine Cousine so anzunehmen und auch ihre Authensität.

Licht und Liebe

Marion
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Osmo-Engel
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Beitrag: # 21943Beitrag Osmo-Engel
29.08.2008, 11:00

Zu dem Artikel möchte ich sagen, er ist doch sehr noch von alten menschlichen Vorstellungen geprägt und auch von der Dualität.
Gut und Böse.

Wenn wir es schaffen uns von diesen menschengeschaffenen Glaubensmustern, wie Dämonen, Hölle usw. was uns durch die Kirchenorganisation vermittelt wurde und Eingang in unser Massenbewußtsein gefunden hat, abzulegen, kann uns kein solches Wesen belästigen. Denn wie sagt Tobias so schön "Die Dämonen sind deine Eigenen". Wir schaffen sie uns selbst um uns daran zu bewähren um unsere Dunkleseite vielleicht zu sehen, welche wir glauben nicht zu haben.

Das dieser Artikel über den Vatikan ist, wo ein wenig bewußter Mensch schon weiß, dass leider was das Zentrum des Lichtes sein sollte, nicht so sehr lichtvoll ist, sehr bezeichnend für diese Zeit.
Es kommt immer mehr zum Vorschein und alles Dunkelheit (Unbewußtheit) will entlassen werden. Daher wird es uns vor Augen geführt.

Licht und Liebe

Marion
Lebe dein Leben, bist du bereit dazu?

Isis

Beitrag: # 21953Beitrag Isis
29.08.2008, 19:12

Meine Cousine kennt ihre Aufgabe und findet sich langsam damit ab.
Der Kleine hat es schwer.
Er hat viel Angst vor dem was er sieht und kann erst jetzt darüber sprechen.
Es ist für alle nicht einfach.
Und dann passiert es schon mal das er mit einem Kind spielt, dessen vater gestorben ist und dem Kind sagt, das der Vater doch auf der Bank sitzt, wo rauf der Junge weinend ins Haus gelaufen ist.
Es ist auch nicht einfach, da meine Cousine einen gewalttätigen mann gehabt hatte und noch unter der Aufsicht des Jugendamtes ist.
Seit eine Frau, die Karten gelegt hat, ihre Kinder getötet hat, ist es besonders schwierig.
Auch heute noch.
meine Cousine hat einen kreis, mit denen sie sprechen kann.
Bei 4 Kindern und noch die ganzen anderen Kinder, die ins Licht wollen, würde sie bestimmt sonst wahnsinnig.
Sie ist auch nicht gesund und die Kleinen machen sie besonders nervös.

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Lady
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Beitrag: # 21954Beitrag Lady
29.08.2008, 19:36

[align=center]
danke für Eure offenen Worte hier, es berührt mich dies zu erfahren

und auch dem hier braucht nichts beigefügt zu werden

Es kommt immer mehr zum Vorschein und alles Dunkelheit (Unbewußtheit) will entlassen werden. Daher wird es uns vor Augen geführt.


Namaste
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