Die Kirche und Ihr Geld

Die Menschen und ihre Glaubensrichtungen

Moderatoren: thomas, Lady, traude52, Margitta, Kalle, Globale Moderatoren

Antworten
Benutzeravatar
Margitta
Beiträge: 4035
Registriert: 19.07.2006, 18:45
Wohnort: Frankfurt

Die Kirche und Ihr Geld

Beitrag: # 12221Beitrag Margitta
25.08.2007, 19:32

[align=center]Die Kirche und Ihr Geld
Kirche und Geld
Wie wird die Kirchensteuer verwendet?

Viele glauben, der Großteil der Kirchensteuer komme sozialen Zwecken zugute. Das ist jedoch falsch: In Wirklichkeit werden zwei Drittel der Kirchensteuer für die Bezahlung von Pfarrern und Kirchenpersonal verbraucht. In keinem anderen Land der Welt verdienen Pfarrer so viel wie bei uns: etwa 4000 Euro im Monat. Ihre Besoldung und Versorgung entspricht der eines Regierungsdirektors.

Bischöfe werden aus öffentlichen Steuermitteln bezahlt und beziehen rund 7.700 Euro, Erzbischöfe sowie der evangelische Landesbischof sogar fast 10.000 Euro. Für öffentliche soziale Zwecke bleiben - selbst nach kirchlichen Angaben - nur höchstens 8 Prozent der Kircheneinnahmen übrig, der Rest wird größtenteils für Kirchenbauten und Verwaltungszwecke verwendet. Die Kosten von kirchlichen Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen etc. werden fast ganz - zwischen 85 und 100 Prozent - aus öffentlichen Steuermitteln finanziert oder von Elternbeiträgen, Krankenkassen etc. gedeckt.
Sparen die Kirchen dem Staat Geld?
Im Gegenteil. Die beiden christlichen Großkirchen hatten im Jahr 2000 knapp 9 Mrd Euro Einnahmen aus Kirchensteuern (ein irreführender Begriff: in Wirklichkeit handelt es sich um Mitgliedsbeiträge). Davon gaben die Kirchen etwa 600 Millionen Euro für öffentliche soziale Zwecke aus - nur ein Tropfen im Meer der Sozialkosten des Bundes.

Andererseits subventioniert der Staat (Bund, Länder und Gemeinden) aufgrund von teilweise 200 Jahre alten Verträgen rein innerkirchliche Anliegen (z.B. Religionsunterricht, Militärseelsorge, Bischofsgehälter, Priester- und Theologenausbildung an den theologischen Fakultäten usw.) der Kirchen jährlich mit ca. 20 Mrd Euro. Allein der Verzicht des Staates auf ihm zustehende Einnahmen schlägt dabei mit etwa 10,3 Mrd Euro zu Buch. Die laufenden Kosten für kirchlich geführte Krankenhäuser sind in diesen Zahlen nicht enthalten: sie werden von den Versicherten bzw. deren Krankenkassen getragen. Entsprechendes gilt für kirchlich geführte Altenheime.

Wohlgemerkt: es handelt sich hier um allgemeine Steuergelder, die von Atheisten, Moslems und Juden genauso aufgebracht werden müssen wie von Christen - aber nur die Christen profitieren davon. Um die Höhe dieser öffentlichen Subventionierung der Kirchen zu verdeutlichen: für die Bundeswehr sind im Haushaltentwurf der Bundesregierung für 2003 insgesamt knapp 24 Mrd Euro angesetzt!

Der Staat kann z.Zt.seinen finanziellen Verpflichtungen kaum noch nachkommen. Die Steuereinnahmen sind zurück gegangen, die Rentenkassen brauchen hohe Staatszuschüsse, um die Renten der Versicherten zahlen zu können. Da ist es umso schwerer zu verstehen, dass die exorbitant hohe Subventionierung der christlichen Großkirchen aus der politischen Diskussion herausgehalten wird, dass zwar alle deutschen Politiker von Subventionsabbau reden, aber alle das Thema Subventionierung der Kirchen totschweigen. Dabei sind die Tatsachen und die Zahlen sorgfältig recherchiert (s. das Buch von Carsten Frerk "Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland", ISBN 3-93270-39-8).

Merkwürdigerweise behaupten trotz der massiven Subventionierung der christlichen Großkirchen die meisten Politiker, wir hätten einen säkularen Staat, in dem Staat und Kirche getrennt seien.
Und Ihre Konsequenz?

Sind Sie gläubiger Kirchen-Christ; wünschen Sie die politische Macht der Kirchen (z.B. bei Schwangerschaftsabbruch oder Sterbehilfe) und die weltweit einmaligen materiellen Vorrechte der Kirchen? Dann unterstützen Sie die Kirchen zu Recht mit Ihren Kirchensteuern.

Aber man kann auch ohne Kirche ein guter Mensch sein. Würden Sie heute von sich aus in die Kirche eintreten, wenn Sie nicht schon als Säugling ohne eigenes Zutun hineingetauft worden wären? Ist Ihnen bewußt, dass Kirchensteuerzahler insgesamt etwa ein Jahr ihres Lebens nur für die Kirche arbeiten?

Wenn Sie aus der Kirche austreten wollen, müssen Sie nur mit Ausweis das Standesamt oder das Amtsgericht Ihres Wohnorts aufsuchen und Ihren Kirchenaustritt erklären (Näheres s. FAQ Kirchenaustritt). Und soziale Anliegen können Sie trotzdem und viel gezielter fördern, wenn Sie eine Spende einem sozialen Zweck eigener Wahl zukommen lassen.
http://www.ibka.org/infos/ksteuer.html

weiter Themen sind auf dieser Seite auch Lesenswert
Margitta[/align]
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Nika

Beitrag: # 12223Beitrag Nika
25.08.2007, 20:11

Liebe Margitta
Der bericht schockt mal wieder. Dem Verein kann man außer licht und Liebe nur noch Einsichtigkeit schicken

Benutzeravatar
Margitta
Beiträge: 4035
Registriert: 19.07.2006, 18:45
Wohnort: Frankfurt

Beitrag: # 12227Beitrag Margitta
25.08.2007, 20:38

[align=center]Nein Nika er schockt nicht sondern hift uns klar zu sehen und für diejenigen die der Kirche noch angehören die Sachlage zu überdenken.
Margitta[/align]
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Benutzeravatar
Lady
Beiträge: 2680
Registriert: 21.03.2007, 23:08
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

Beitrag: # 12241Beitrag Lady
26.08.2007, 10:55

...das war unter anderem auch einer der Gründe warum ich aus der Kirche ausgetreten bin. Ob es nun in guten Zeit ist oder ob die schlechten waren - es gibt genügend Zeugen der Zeit die von Kirchenleuten "unchristlich" behandelt wurden...

ich brauch für meinen Körper kein Grab und auch nicht mal eine Kirche für die Abdankung und schon gar nicht die geheuchelten Worte

"unsere liebe Schwester ist heute von uns gegangen..."

mir drehte sich jedes Mal der Magen um wenn ich diese monoton ausgesprochenen Worte aus dem Munde eines Pfarrers hörte während dieser die Abdankung förmlich runterleierte und dafür sollte ich noch einen finanziellen Unterstützungsbeitrag leisten?! Nein! Mag hart klingen aber genau so empfand ich es...

Nika

Beitrag: # 12252Beitrag Nika
26.08.2007, 18:28

Gut Margitta das Wort schockt ist warscheinlich nur das was man empfindet wenn man daran denkt das diese Menschen nur Geld scheffeln und in Afrika schauen sie sich noch ohne Scheu die armen Kinder an die halb verhungert sind.

Ich glaube der Ausdruck von Lady ist besser . Auch mir dreht sich der Magen dabei um.
MAn kann nur hoffen das viele Menschen erkennen was Kirche ist und sich abwenden von dem Verein.

Mein Geld bekommen die nicht.


Und liebe Lady ich komm auch ohne dieses Gesülze von einem Pfarrer ins Grab. da hast Du Recht. Denn selbst das läßt er sich noch bezahlen von meinen Angehörigen.

Claudia

Beitrag: # 12253Beitrag Claudia
26.08.2007, 18:31

Dazu kann ich nicht mehr sagen als: "Warum wundert mich das nicht?" Habe schon soviel erlebt in dieser Beziehung, es wundert mich nicht mehr und ich weiss, dass ICH das nicht unterstütze.

In Liebe Claudia
:hu

Isis

Beitrag: # 21932Beitrag Isis
29.08.2008, 06:07

Und meine Tante ist Nonne.
Sie hat früher, jetzt ist sie 80 und Herzkrank, Tag und Nacht gearbeitet, für 20 DM im Monat, freies Essen und Wohnen und der Altersversorgung.

Benutzeravatar
Margitta
Beiträge: 4035
Registriert: 19.07.2006, 18:45
Wohnort: Frankfurt

Beitrag: # 21933Beitrag Margitta
29.08.2008, 06:36


Hier auch noch etwas endeck


tReligion, Pressemitteilung - 27.08.08
Der lange Schatten des Kirchenbanns
Von: Sven Lüders
Humanistische Union kritisiert gerichtliche Entscheidung zum kirchlichen Sonderarbeitsrecht

In einem jetzt bekannt gewordenen Urteil hat das Landesarbeitsgericht Mainz (Az. 7 Sa 250/08) die Kündigung einer dreifachen Mutter für rechtens erklärt. Die 45jährige Altenpflegerin war aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil sie die Unterdrückung von Frauen durch die Kirche nicht mehr mittragen wollte. Das Gericht bestätigte die darauf erfolgte Kündigung durch ihren Arbeitgeber, eine katholischen Altenpflegeeinrichtung: Das "Beendigungsinteresse" der katholischen Kirche sei höher zu bewerten als das Interesse der Arbeitnehmerin an einer weiteren Beschäftigung.
Dazu erklärt Johann-Albrecht Haupt für den Bundesvorstand der Humanistischen Union: "Leider hat das Landesarbeitsgericht Mainz mit seiner Entscheidung eine unerträgliche Rechtslage bestätigt. Über 1,5 Millionen Arbeitnehmer in kirchlichen oder kirchennahen Einrichtungen stehen vor dem beruflichen Aus, wenn sie in Wahrnehmung ihrer Religionsfreiheit ihrem Gewissen folgen und - wie die Klägerin - aus der Kirche austreten." Dabei unterscheide die katholische Kirche nicht zwischen Angestellten, die leitend bzw. in der Verkündigung tätig sind und ganz normale Arbeitskräften. In der heutigen Arbeitsmarktsituation müssen Beschäftigte in kirchlichen Betrieben schon aus Angst um ihren Arbeitsplatz ihre Mitgliedschaft in der Kirche aufrecht erhalten. "Damit schränkt der kirchliche Arbeitgeber die Religionsfreiheit seiner Angestellten massiv ein." Aus bürgerrechtlicher Sicht sei diese Praxis nicht hinnehmbar, so Haupt. "Zur Religionsfreiheit nach Artikel 4 Grundgesetz gehört auch das Recht, sich von einer Religionsgemeinschaft abzuwenden. Das Grundrecht auf Religionsfreiheit gilt für alle Menschen in Deutschland und darf nicht dem Selbstbestimmungsrecht der Kirchen untergeordnet werden." Er mahnte an, dass kirchliche Arbeitgeber und Gerichte die üblichen Regeln des Kündigungsschutzrechtes einhalten sollten. "Es muss wenigstens im Einzelfall geprüft werden, welche besonderen Anforderungen der jeweilige Arbeitsplatz an die Beschäftigten stellt und in welcher persönlichen sowie sozialen Situation sich die Betroffenen befinden."
Die katholische Kirche beruft sich auf ihre "Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse", denen sich kirchliche Arbeitnehmer/innen nach einer Art Allgemeiner Geschäftsbedingungen unterwerfen müssen. In der Grundordnung heißt es in Artikel 5 Absatz 5, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus der Kirche austreten, nicht weiterbeschäftigt werden können. "Das ist", erläutert Haupt, "schon deshalb widersprüchlich, weil das katholische Kirchenrecht den 'Kirchenaustritt' eigentlich nicht kennt. Der vor staatlichen Behörden erklärte Austritt ist nach päpstlicher Rechtsauffassung unmaßgeblich; eine Auffassung, die von den deutschen Bischöfen jedoch nicht beachtet wird." Überdies verpflichte Artikel 4 der Grundordnung auch nichtkatholische und sogar nichtchristliche Mitarbeiter/innen zur Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber. Die katholische Kirche gehe also selber davon aus, dass sie Nicht-Kirchenmitglieder beschäftigt.
Misslungen sieht Haupt auch den Versuch des Landesarbeitsgerichts Mainz, die Kündigung kirchenrechtlich zu begründen. Nach Ansicht der Richter habe sich die Klägerin illoyal gegenüber der Kirche verhalten, weil der Kirchenaustritt zu den schwersten Vergehen gegen den Glauben und die Einheit der Kirche gehöre und mit dem "Kirchenbann" belegt werde. "Dabei hat das Gericht übersehen, dass es einen Kirchenbann nicht (mehr) gibt. Die Vorschrift des Kirchengesetzbuches, den so genannten canon 2314 des Codex Iuris Canonici, auf den sich das Gericht beruft, gibt es nicht. Der Codex Iuris Canonici endet bereits beim canon 1752."
Hintergrund:
Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes Mainz vom 2.7.2008 - Aktenzeichen 7 Sa 250/08, abrufbar unter www.lagrp.justiz.rlp.de -> Rechtsprechung
Jürgen Kühling: Ich glaub's nicht. Kirchenaustritt und Religionsfreiheit im Sozialrecht. In: Till Müller-Heidelberg et al. (Hrsg.), Grundrechte-Report 2007. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland. Frankfurt/Main 2007 (Fischer-Verlag), S. 82-86
Die Humanistische Union ist eine 1961 gegründete Bürgerrechtsorganisation, die sich seit ihrer Gründung für die Trennung von Staat und Kirche einsetzt. Sie versteht sich als weltanschaulich und religiös neutral. Dem Problem des kirchlichen Arbeitsrechts waren die 1. Berliner Gespräche zum Verhältnis von Staat, Religion und Weltanschauungsgemeinschaften gewidmet, die im November 2002 stattfanden.

http://www.humanistische-union.de/aktue ... chenbanns/
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Isis

Beitrag: # 21937Beitrag Isis
29.08.2008, 09:39

Leider ist es so.
So kommen viele, die bei der Kirche arbeiten, in einen Konflikt.
Ein Bekannter von mir steht dem Heidentum nahe , darf es aber nicht öffentlich machen.

Elvira

Beitrag: # 21966Beitrag Elvira
29.08.2008, 23:08

Ein sehr interessanter Beitrag.
Hier kommen meiner Ansicht nach 2 Schwerpunkte zum tragen.

1.) Loyalität seinem Arbeitgeber gegenüber
- wird so ziemlich in jeder Branche erwartet,nur die Reaktion auf
Fehlverhalten ist unterschiedlich

2.) Religionsfreiheit
- auch hier weicht die gängige Praxis von der Gesetzeslage ab

Ich selber bin in der DDR aufgewachsen,bin weder getauft noch irgendwie christlich erzogen worden. Das bedeutet aber nicht,dass ich ohne jegliche Grundwerte aufgewachsen bin. Und diese Werte beruhen in unseren Regionen nunmal in der Hauptsache auf den 10 Geboten.

Meine Meinung hierzu ist:
- man kann auch ohne Kirche,die ja eine menschliche Organisationsform
darstellt,anständig und auch gläubig sein

- es gibt genug Verkündiger ,auch anderer Religionen und sogenannter
Sekten

- es liegt an jedem Menschen selbst,sich Wissen und Informationen über
die bestehenden Religionen und deren Unterschiede anzueignen, und
dann zu entscheiden was ist für mich glaubwürdig, und will ich dafür in
eine menschliche Institution eintreten und einen Obulus entrichten.

- wenn ich in einer kirchlichen Einrichtung arbeite,ist mir mit Unterschrift
unter dem Arbeitsvertrag bekannt, was von mir in religiöser Hinsicht er-
wartet wird und ich bei Nichteinhaltung kündbar bin

- das gilt übrigens für jedes Arbeitsverhältnis

- ob das human gesehen in Ordnung ist steht auf einem anderen
Blatt,gesetzlich jedenfalls schon


Das denke ich darüber,ich bin weder Kirchenmitglied noch andersweitig beeinflusst.
Ich versuche lediglich mir eine eigene Meinung zu bilden und bin daher für verschiedene Sichtweisen offen.

:FriedT :ll :Elvira

Raija

Beitrag: # 21969Beitrag Raija
30.08.2008, 03:58

Ich war über 10 Jahre im Dienst einer Kirchengemeinde, wenn in unserer Einrichtung z.b. bauliche maßnahmen getroffen werden sollten, hieß das meistens, das die Mitarbeiter ehrenamtlich viel Zeit hineinsteckten.
Wenn dann noch eine eigene Familie im Hintergrund steht und ein Nein nicht akzeptiert wird, ist das oft sehr schwierig.
Andererseits habe ich in alldieser Zeit sehr viel für mich entdeckt, mich weiterentwickelt.
Ich habe viele Kirchengemeinden kennengelernt, positive wie negative Seiten erlebt...

Benutzeravatar
Lady
Beiträge: 2680
Registriert: 21.03.2007, 23:08
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

Beitrag: # 21979Beitrag Lady
30.08.2008, 07:29

[align=center]
ein starker Beitrag, der einmal mehr die Manipulierungen aufzeigt, vor deren sich
scheinbar der Staat noch immer duckt, oder nutzt er dies gerade aus, da so viel
einfacher ist auf das Vorhandene abzustützen, als ich der neuen Möglichkeiten
der Gegenwart zu öffnen. Wohin würde denn die Kirche kommen, wenn sich alle
die da arbeiten, gemeinsam entschliessen würden, diesem Vorgehen nicht mehr
zu dienen?

....es mal so stehen lassen möchte für den Augenblick....[/align]
Be(geist)erung ist Energie, welche Gedankenformen erfahrbar werden lässt © Mai 2017
Friedenswege - Gedankenkraft

Nika

Beitrag: # 21994Beitrag Nika
30.08.2008, 19:27

- wenn ich in einer kirchlichen Einrichtung arbeite,ist mir mit Unterschrift
unter dem Arbeitsvertrag bekannt, was von mir in religiöser Hinsicht er-
wartet wird und ich bei Nichteinhaltung kündbar bin
Liebe Elvira

leider so muß ich sagen sind die Kirchen nicht immer bereit von Anfang an die Warheit zu sagen.
So habe ich in meiner Heimatstadt in einem Katholichen Krankenhaus gelernt und so lange gearbeitet bis ich ins sauerland gezogen bin.
ich habe jeden Monat von meinem Gehalt einen Beitrag abgezogen bekommen der später zu meiner gesetzlichen Rente als Zusatzrente gezahlt werden sollte. Als ich dann aus der Kirche augetreten bin wurde mir diese Rente gekündigt. Ich bekam auch meine gezahlten Beiträge nicht zurück.
Mir wurde gesagt ich solle die Statuten mal genauer lesen. da ständ das ich verpflichtet bin in der Kirche zu bleiben wenn ich die Zusatzrente haben möchte.
Sag mir wie ich das nennen soll??? Ich habe den Beitrag bezahlt nicht die Kirche.
Statuten habe ich nie im Leben vorher von denen gesehen geschweige so was unterschrieben.
Man kann nur hoffen das dieses Geld was man mir später entzieht denen viel Glück bringt.Vieleicht reicht es ja dem nächsten Papst ein neues Papamobil davon zu kaufen.
Nika

Antworten