Papst düpiert Protestanten

Die Menschen und ihre Glaubensrichtungen

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Kalle
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Papst düpiert Protestanten

Beitrag: # 10858Beitrag Kalle
10.07.2007, 22:23

SPIEGEL ONLINE - 10. Juli 2007, 16:07

ÖKUMENE
Papst düpiert Protestanten
Es gibt nur eine wahre Kirche, und zwar die Katholische - dass Papst Benedikt die traditionelle Position des Vatikans jetzt so stark betont, ist ein schwerer Rückschlag für die Ökumene. Die protestantischen Bischöfe sind empört.

Hamburg - Protestanten wie auch andere Glaubensgemeinschaften werden in einem offiziellen Dokument des Vatikan als mit "Mängeln behaftet" bezeichnet, bei ihnen handele es sich lediglich um "kirchliche Gemeinschaften". Zur Begründung der Besonderheit der Katholischen Kirche heißt es in dem Text, Protestanten und andere christliche Gemeinschaften, die nicht den Papst anerkennen, könnten sich nicht auf die "apostolische Sukzession" ("Nachfolge") berufen. Damit ist die katholische Lehre gemeint, wonach sich Päpste und Bischöfe noch heute auf den 2000 alten Auftrag Jesu Christi an die Apostel zur Glaubensverbreitung berufen.


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Benedikt XVI.: Erneuerung traditioneller Standpunkte
"Deshalb sind sie 'nicht Kirchen im eigentlichen Sinn', sondern 'kirchliche Gemeinschaften', wie die Konzils- und Nachkonzilslehre bezeigt", heißt es in einem Kommentar. Der Vatikan wies darauf hin, der Text enthalte keine neuen Positionen, sondern bringe die bekannte römische Haltung in Erinnerung. "Auch wenn diese klaren Aussagen bei den betroffenen Gemeinschaften und auch in katholischen Kreisen Unbehagen verursacht haben, ist nicht ersichtlich, wie man diesen Gemeinschaften den Titel 'Kirche' zuschreiben könnte." Allerdings heißt es, dass die protestantischen Gemeinschaften "zweifellos einen kirchlichen Charakter und einen daraus folgenden Heilswert haben".

Benedikt XVI. bestätigte mit dem Text die Erklärung "Dominus Iesus", die er 2000 als oberster Glaubenshüter der Kirche verfasst und die heftige Diskussionen innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche ausgelöst hat. Die Kirche wolle ihre Einzigkeit betonen, weil einige Theologen diesen Punkt weiterhin missverstünden, hieß es in dem Text, den Ratzingers Nachfolger an der Spitze der Glaubenskongregation, Kardinal William Levada, veröffentlichte.

Nach der Erlaubnis der lateinischen Liturgie erneuerte der ehemalige Kardinal Joseph Ratzinger damit innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal einen traditionellen Standpunkt der Katholischen Kirche, der in der Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils gelockert worden war.

Huber: "Es handelt sich um Vorsatz"

Das Dokument dürfte insbesondere die Bemühungen um ein ökumenisches Miteinander mit protestantischen und orthodoxen Kirchen erschweren. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, bezeichnete die Erklärung des Papstes als versäumte Chance. Die Hoffnung auf einen Wandel der Ökumene sei damit erneut in die Ferne gerückt.

Huber nannte es bezeichnend, dass die in "Dominus Iesus" besonders umstrittenen Aussagen über die protestantischen Kirchen unverändert wiederholt worden seien. "Von Fahrlässigkeit kann niemand mehr sprechen. Es handelt sich um Vorsatz", erklärte er. Huber sagte weiter: "Paradox ist der römisch-katholische Ökumenismus nicht nur auf den ersten Blick; er ist es auf Dauer."

Hannovers Landesbischöfin Margot Käßmann sagte: "Ein solches Dokument zur jetzigen Zeit ist ökumenisch fatal. Wir sind sehr wohl Kirche nach unserem Verständnis."

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, räumte ein, die Stellungnahme erscheine in ihrer Knappheit und Dichte möglicherweise hart. Sie lasse aber grundlegend Raum, die anderen Kirchen nicht nur moralisch, sondern auch theologisch als Kirchen zu achten.

Der Text des Papstes beschreibt die orthodoxen christlichen Kirchen als wahre Kirchen, die von einer Wunde gezeichnet seien. Auf Latein wird hier das Wort "defectus" benutzt. Die Verletzung rührt demnach aus der Tatsache her, dass sie die päpstliche Führung nicht anerkennen.

In den protestantischen Konfessionen sei die Wunde aber noch tiefer. Es sei kaum zu erklären, wie ihnen der Titel Kirche zuerkannt werden könne. Der Dialog mit anderen Christen bleibe aber "eine der Prioritäten der katholischen Kirche".

asc/Reuters/dpa/AP
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Claudia

Beitrag: # 10873Beitrag Claudia
11.07.2007, 08:32

:eg ........und sie haben immer noch nichts gelernt....:nene

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Lady
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Beitrag: # 10874Beitrag Lady
11.07.2007, 10:01

[align=center]
:br

ich lache aus vollstem Herzen und sage ja

Es gibt nur eine wahre Kirche, und zwar die Katholische
:zwink

denn die Anderen sind Gemeinschaften, nicht wirkliche Kirchen
denn die Anderen haben und brauchen keinen Vorsitzenden, sie leben den Glauben im Austausch mit der Gemeinschaft

welche Parodie, Paradoxum sich die katholische Kirche damit selbst antut

Sie definiert sich als Kirche mit einem Oberhaupt welches Befugnis und scheinbar Wissen hat zu interpretieren, was Jesus damals vorlebte
ein einzelnes Wesen das immer zurückgezogen nur unter "Seinesgleichen" lebt

die katholische Kirche fühlt sich verletzt weil nicht anerkannt
welche grandioses Ego-bezogenes Schauspiel diese Kirche doch liefert
:Frt
anstelle dass die anderen Glaubensgemeinschaften ent-täuscht sind
sollten sie noch besser hinhören und hinsehen und wahrlich erkennen
dass einzig gelebtes Wissen die Dankbarkeit im Selbst stärkt und nicht
durch Leiden und Geisselung des Selbstes wird dies erreicht sondern
in der Hingabe an das Leben und dem Erkennen was "ich" bin
:Frt
dabei erhalte ich eben einen wichtigen Impuls da doch irgendwo in der Bibel steht "du sollst keine Götzen anbeten"
damit verstehe ich auch das Ego - das Ich, dem so viel Macht zugebilligt wird, dass es sich fast wie eine Gottheit anfühlt, dabei ist ALLES Gott.
:Frt
Dankbarkeit erfüllt mein Herz, da vielleicht gerade die katholische Kirche durch ihr Schauspiel das wahre Erkennen erneut geweckt und vertieft hat,
das ich Nichts zu sein brauche - aber alles sein darf.

:ro

Namasté und einen wundervollen Tag voller Licht

:ro[/align]

Nika

Beitrag: # 10916Beitrag Nika
12.07.2007, 18:17

Hallo Kalle
Man kann böse werden wenn man das in den Medien verfolgt. Da feiert dieser Papst Ökomenschische Gottesdienste und dann so was.

Die Instution Kirche braucht sich nicht wundern das ihr die Schäflein weg laufen.
Außerdem haben wir alle nur einen Gott und wie er scih nennt ist ja wohl egal.

Lady Du hast Recht
Ich kenne den Spruch auch noch Du sollst keine fremden Götter neben Dir haben,
Leider benimmt der Papst sich wie Gott.
Aber nun kommt der wahre Herr Rattzinger aus seinem Ich.

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