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Kalle
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Bewusstsein & Gesundheit

Beitrag: # 45548Beitrag Kalle
13.03.2018, 14:58

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Bewusstsein & Gesundheit: Die sechs Säulen ursprünglichen Wohlbefindens (von Deepak Chopra)
von erstkontakt blog


Egal, wohin man schaut: Letztlich geht es den Menschen ums Wohlbefinden. Es ist ein ständiges Ziel, das wir etwa mit Yoga, Achtsamkeitsübungen, Massagen, Waldspaziergängen oder auch Retreat- Urlauben erreichen möchten. Der bekannte indische Alternativmediziner Deepak Chopra erklärt das Fundament, auf dem echtes Wohlbefinden entsteht.
Deepak Chopra ist studierter Mediziner – durch seine Religion, den Hinduismus, eng verbunden mit der ayurvedischen Lehre – und obendrein eine der angesehensten spirituellen Leitfiguren. Er gilt als weltweit anerkannter Experte bei Fragen zum Wohlbefinden. Für Chopra besteht Wohlbefinden aus vielen Aspekten, die letztendlich dazu beitragen, dass Körper, Geist und Seele im perfekten Gleichgewicht sind. Dabei gibt es gewisse Säulen, die das Konstrukt „Wohlbefinden“ tragen und innerhalb derer die unterschiedlichsten Aspekte eingeordnet werden können. Sind die Säulen gleich hoch, befinden wir uns im Gleichgewicht und fühlen uns wohl.

Für Chopra ist dieses Wohlbefinden allerdings kein Ziel, das wir irgendwann einmal erreichen können, sondern unser ursprünglicher, natürlich angedachter Zustand. Verschiedenste Einwirkungen sorgen oft dafür, dass einzelne Säulen sich verkürzen und unser Wohlbefinden gestört ist. Die gute Nachricht: Wir sind jederzeit selbst in der Lage, diese Balance wiederherzustellen. Chopra hat dafür sechs Säulen identifiziert, die gemeinsam das Konstrukt einer ausgeglichenen Lebensweise und ursprünglichen Wohlbefindens bilden: die Versorgung von innen, die Versorgung von außen, der optimale Schlaf, die richtige Bewegung, der Einklang mit der Natur und spirituelle Schönheit.

Erste Säule: Versorgung von innen

Alles, was wir zu uns nehmen, wird zur Grundlage für den Aufbau der Zellen unseres Körpers. Speisen haben also direkten Einfluss auf unseren Organismus und dessen Gesundheit, ebenso wie auf unser Gehirn und unsere Gefühle. Inzwischen wissen wir, dass unser Magen-Darm-Trakt durchzogen ist mit einem komplexen Nervengeflecht, das Signale direkt in das Gefühlszentrum des Gehirns schickt. Auch unser Immunsystem, das auf Nahrung reagiert und das wir durch gesunde Speisen stärken können, wirkt sich auf unsere Stimmung aus. Zudem haben einige Studien mittlerweile bewiesen, dass auch bestimmte Darmbakterien unsere Stimmung und Denkfunktion steigern können. Damit wir uns physisch und psychisch gut fühlen, ist es also wichtig, unserem Körper zu einer optimalen Verdauung zu verhelfen und ihm eine ausgewogene Ernährung zu gönnen.

Chopra rät diesbezüglich: „Du bist nicht, was du isst, sondern wie du es verdaust. Die Bakterien, die dir als sogenannte Darmflora bei der Verdauung deiner Nahrung behilflich sind, ernähren sich ihrerseits von den für uns unverdaulichen Ballaststoffen. In unserem Verdauungstrakt gibt es zwischen 500 und 2000 verschiedenster Mikroorganismen-Arten mit ganz unterschiedlichem Nährstoffbedarf. Es ist also wichtig, sich möglichst abwechslungsreich zu ernähren und sich die Vielfalt aus Gemüse, Getreide und Obst zunutze zu machen. Damit dir keine Ballaststoffe verlorengehen, solltest du dich außerdem stets vollwertig ernähren, also zum Beispiel ganze Früchte essen anstatt Fruchtsäfte zu trinken.“

Zweite Säule: Versorgung von außen

Die Haut ist unser größtes Organ – es atmet und ist über den direkten Kontakt zur Außenwelt ständig Reizen ausgesetzt. Wir können nicht gänzlich vermeiden, dass uns im Alltag auch schädliche Umweltgifte und Schadstoffe umgeben. Doch es gibt Pflegerituale und wirksame Inhaltsstoffe, die dabei helfen, unsere Hautgesundheit zu fördern. Je besser wir unsere Haut pflegen und gesund halten, desto eher vermeiden wir, dass Schadstoffe sie strapazieren. Gelangen weniger Schadstoffe in die Haut, können auch weniger von ihnen in Blutbahn und Leber gelangen und den Organismus belasten.

Richtig ausgeführt, können Pflegerituale wie etwa Ölmassagen zudem das Nervensystem beruhigen und beim Abbau von Stress helfen. Hierzu ein Tipp von Chopra: „Massagen sind ein hervorragendes Entgiftungsmittel, bei dem Durchblutung und Lymphfluss verbessert werden. Nichts geht über eine professionelle Massage, aber auch die regelmäßige Selbstmassage, zum Beispiel die ayurvedische Abhyanga, ist sehr wohltuend. Dafür verteilst du warmes Öl in den Händen und massierst den ganzen Körper, indem du mit Handteller und Fingern einen gewissen Druck gegen das Gewebe ausübst. Beim Massieren des Bauches beginnst du rechts unten und führst dann kreisende Bewegungen mit dem Uhrzeigersinn aus. Auf gerundeten Körperteilen wie Kopf und Füßen führst du kreisende Bewegungen aus, auf den Gliedmaßen gerade, langgezogene. Wenn du nur wenig Zeit hast, konzentriere dich vor allem auf Füße und Kopfhaut.“

Dritte Säule: Optimaler Schlaf

Während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper, startet seine zahlreichen Reparaturprogramme, aktiviert das Immunsystem. Auch das Gehirn arbeitet auf Hochtouren, es verarbeitet die Geschehnisse des Tages und speichert Gelerntes an geeigneter Stelle ab. Ausreichender und erholsamer Schlaf ist deshalb nicht nur wichtig, um den nächsten Tag ausgeruht und voller Energie beginnen zu können, sondern auch, um gesund zu bleiben. Häufiger Schlafmangel und eine schlechte Schlafqualität können hingegen krankmachen und unser Wohlbefinden massiv beeinträchtigen. Chopras Empfehlung, um leichter in den Schlaf zu finden: „Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, und es sind die täglichen Routinen, die letztlich unseren inneren Rhythmus ausmachen. Um also den Schlafrhythmus zu normalisieren, gibt es kein besseres Mittel, als sich bei all den anderen täglich wiederkehrenden Abläufen an feste Zeiten zu halten, auch bei den Mahlzeiten und beim Workout. Wenn der übrige Tagesablauf einem festen Zeitplan folgt, gelingt es dir am Abend umso eher, zu entspannen und dich auf die Nachtruhe einzustellen.“

Vierte Säule: Die richtige Bewegung

Unser Körper ist dazu geschaffen, sich zu bewegen und weite Strecken zu überwinden. Stillstand und permanentes Sitzen machen ihn dagegen krank. So haben Studien unlängst bewiesen, dass Herz, Rücken, Gelenke und Zellstoffwechsel unter dauerhaftem Bewegungsmangel leiden. Außerdem kann sich zu langes Sitzen auf die Psyche auswirken. So haben etwa australische Forscher herausgefunden, dass Menschen, die viel sitzen, häufiger unter Angststörungen leiden. Und auch wenn wir nicht gleich psychisch krank werden: Bei Bewegungsmangel fühlen wir uns unausgelastet und können Stress und Spannungen schlechter abbauen.

Chopras Leitsätze für gesunde Bewegung: „Sorge für ausreichend Bewegung im Alltag und gehe so viel wie möglich an die frische Luft. Verschaffe dir fünfmal in der Woche möglichst eine Stunde am Stück Bewegung – widme davon mindestens zweieinhalb Stunden leichtem Ausdauertraining. Versuche, rhythmische oder freie Bewegungsformen in dein Leben zu integrieren, zum Beispiel Tanzen, Klettern, Yoga oder Mannschaftssportarten. Höre auf deinen Körper und deine Freude und entscheide dich für eine Bewegungsform, die sich für dich richtig anfühlt.“

Fünfte Säule: Einklang mit der Natur

Im Ayurveda gibt es ein Sprichwort: „Wie im Makrokosmos, so im Mikrokosmos. Wie im Großen, so im Kleinen.“ Wir sind Teil eines Ganzen. Wir können uns nicht abgelöst von unserer Umwelt betrachten. Zum einen, weil sie unweigerlich auf uns einwirkt. Aber auch, weil sie erst unser Leben ermöglicht. Sie schenkt uns den Sauerstoff, das Wasser, die Nahrung und die Rhythmen, die wir für ein gesundes Leben brauchen. Indem wir unseren Tagesablauf auf die Sonnen- und Mondzyklen der verschiedenen Jahreszeiten abstimmen und unseren Energiefluss den Rhythmen der Natur angleichen, richten wir uns am makrokosmischen Geschehen aus. Dadurch können wir die Kräfte der Natur nutzen, um unser Energieniveau zu erhöhen und unsere Vitalität zu steigern.

Um uns mit der Erde zu verbinden, hat Chopra folgende Anregungen: „Nimm so oft wie möglich barfuß Kontakt mit der Erde auf. Ganz gleich, ob du dir dazu im Park die Schuhe ausziehst, mit nackten Füßen über deinen Rasen spazierst oder dich zum Lesen barfuß ins Freie setzt. Lege dich auch hin und wieder auf dem Rücken ins Gras, um über die ganze Länge der Wirbelsäule Kontakt mit der Erde herzustellen.“

Sechste Säule: Spirituelle Schönheit

Spirituelle Schönheit meint den Glauben an und die Liebe für das eigene Selbst. Sie bedeutet, dass wir Vertrauen in uns haben und der Stimme des Herzens folgen. Sie sorgt dafür, dass wir unser wahres Selbst erkennen und leben. Sie nährt uns aus unserem Innersten heraus und macht uns stark gegen negative Emotionen. Für die Gesundheit unseres Körpers ist spirituelle Schönheit deshalb unerlässlich, denn Wut, Ärger, Neid, Ängste und andere negative Emotionen stehen in ihrer übersäuernden und entzündungsfördernden Wirkung Junkfood in nichts nach. Was aber noch entscheidender ist: Spirituelle Schönheit verleiht unserem Sein eine neue Dimension. Es gibt nichts Schöneres, als aus der eigenen Ganzheit heraus leben zu können. Im Erstrahlen dieses inneren Lichtes vollendet sich die wahre Einheit von Körper, Geist und Seele. Erst durch diese unerschütterliche Verbindung zu uns selbst werden wir uns in Gänze wohlfühlen können.

„Über das Meditieren kommen wir zu unserer Quelle, zu unserem wahren Selbst“, sagt Chopra. Dafür stellt er uns folgende Atem-Meditation vor: „Setze dich mit geschlossenen Augen hin, um innerlich zur Ruhe zu kommen. Richte deine Aufmerksamkeit auf den sanften Luftzug in deiner Nase, während du ruhig einund ausatmest. Wenn deine Aufmerksamkeit abschweift, bring sie behutsam zum Atem zurück. Werde dir einfach deines normalen Atems bewusst. Übe dieses Atemgewahrsein täglich für 10 bis 15 Minuten. Bleibe anschließend noch einen Moment in Stille sitzen, bevor du deine Augen wieder öffnest...

Quelle und weiter: https://www.sein.de/die-sechs-saeulen-u ... befindens/

http://erst-kontakt.jimdo.com/
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