Gleiches begegnet Gleichem

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Lady
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Gleiches begegnet Gleichem

Beitrag: # 38433Beitrag Lady
20.08.2011, 18:38

vorne weg möchte ich darauf hinweisen, dass das "wir" in diesem Beitrag bewusst so verwendet wurde, da nur sehr wenige Menschen, kaum oder selten aus der reinen Beobachtersituation heraus "re-agieren". Danke fürs Verständnis.


Stets begleitet uns der Drang nach Gemeinsamkeit, um den eigenen Weg zu teilen mit einem Gefährten, Freunden, einer Familie, einem Seelenpartner, einer Zwillingsseele, unserem natürlichen Umfeld – der Natur.

Entspringt unser Entschluss, diesem Drang folgend unseren Weg zu gestalten, der Suche nach uns selbst?
Der Suche nach Reflektion und nach Selbsterkenntnis?
Welches Ziel verfolgen wir damit?


Stets sind wir beflissen im Tun Konzepte zu entwickeln, die es uns ermöglichen unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Es gelingt uns nicht zu erkennen, dass diese ohne unsere Kontrolle, ohne unsere Manipulation jederzeit erfüllt und erfüllbar sind.

Im Gegenteil, der Fokus ist stets auf den Mangel gerichtet und nur diesen können wir damit sehen. Uns so verhaltend kommen wir auf immer neue Begegnungen zu. Können uns daraus mehr oder weniger auf völlig neue Beziehungen einlassen und wählen dabei sehr genau aus, was genau jetzt zu uns passt. Das bedeutet wir legen genau Dieses fest. Etwas anderem verweigern wir unsere Aufmerksamkeit!

Warum? In allen Situationen sind wir zum kalkulieren von Risiken bereit:
unser Gegenüber misszuverstehen, unvollständig wahrzunehmen/zu erkennen, mit unserer Bewertung zufrieden zu sein, die Situation also nicht erfassen zu können. Trotzdem ist es uns enorm wichtig sofort eine Entscheidung zum handeln zu treffen. Und wir werden handeln, werden unzufrieden sein mit unserem Handeln, immer wieder unsere Flucht vor dieser Widersprüchlichkeit spüren. Stets unzufrieden sein um Anerkennung kämpfen müssen bzw. uns vor uns selbst verstecken und in zahllos, unbegrenzt raffinierten Strategien, unser Richtigsein zu plausibilisieren.

Ebenso zahllos sind die unerkannten Chancen die wir in dem Moment verpassen. Dadurch, dass es uns nicht gelingt, unsere hohe Verantwortung und Einflussnahme in jeder neuen Situation neu zu entdecken, neu zu erkennen.
Spürt bitte einmal nach, um wie viel leichter das gelingen könnte wenn es nicht stets! um ihr eigenes wohlergehen bekümmert sein müssten, stattdessen um die Erfüllung ihre Bedürfnisse in jedem Augenblick, Klarheit hätten…

Um tatsächlich sinnvolle Veränderung, nachhaltige Entwicklung, Neues zu ermöglichen, ist es also unumgänglich sich der Arbeit einer steten Konzentriertheit auf unsere Einflussnahme, unsere Verantwortung in unseren Begegnungen/Beziehungen zu stellen. Diese Arbeit dürfen wir uns freudvoll, spielerisch zu tun entschließen. Nur dann wird es uns auch so gelingen. Und dies genau ist auch das einzig Nachhaltige – Effektive.

Scheinbar werden wir sehr allein sein auf diesem Weg, aber dieses ist nur ein Eindruck. Denn auch diese neue Situation, dieses neue Gelände will erst erforscht, entdeckt, begangen sein. Uns nicht festhaltend an diesen jetzt völlig neuen ach so tollen Erkenntnissen, die schnell den Stempel des Absoluten einfordern möchten, ist es uns möglich gleich das Nächste zu erkennen. All unseren Entschlüssen, deren Festlegung wir durch das gedachte und gesprochene Wort manifestierten, die Möglichkeit der Veränderung zu eröffnen.

Unser Erlerntes, Wissen, Festlegungen, Konditionierungen werden Ihre bisher so wichtige Priorität verlieren. Wir müssen uns nicht ständig intellektuell mit ihnen auseinandersetzen. Das würde uns extrem aufhalten. Nur dadurch, dass wir es für möglich halten, ist es ein sich selbstständig ausführender Prozess.

Es wird uns gelingen zu erfahren, dass wir nie allein sind, stets bemerkt werden, jedes Wesen in seiner Essenz mit uns in Verbindung, respektvoller, liebevoller Beziehung steht. Wenn wir beispielsweise erkennen können, dass der uns gegenüber ausgedrückte Hass, ein besonders starkes Zeichen für auf uns gerichtete Aufmerksamkeit ist, ein sich mit uns beschäftigen und wir uns erfreuen können an dem wichtigen Schritt des Anderen, es zu schaffen, seinen Hass auszudrücken.

Ist diese Annahme dieser Situation, dieser Person uns ganz gelungen und wir wahrhaft nicht persönlich betroffen sind, werden wir bemerken dürfen, dass eine Wiederholung von Hasstiraden nicht mehr NOTWENDIG ist. Stattdessen etwas sehr Neues in dem Anderen aufblüht und dies absolut ohne unsere Kontrolle im Außen – des Anderen.
Vielleicht können Sie schon ahnen, dass die Grundvoraussetzung für diesen Ablauf die Akzeptanz der Gegenwart ist. Diese erfordert wiederum, als ersten Schritt, unsere Aufmerksamkeit ganz zu uns selbst, zu schulen – so, dass sie jederzeit aufrecht erhalten werden kann. Jedoch auch in gegebener Situation nicht darauf angewiesen zu sein, sondern ganz in der Aufmerksamkeit zu dem Anderen bleiben zu können.
Be(geist)erung ist Energie, welche Gedankenformen erfahrbar werden lässt © Mai 2017
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traude52
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Beitrag: # 38435Beitrag traude52
21.08.2011, 04:58

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