Das sterben aus Sicht medialer Menschen

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Margitta
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Das sterben aus Sicht medialer Menschen

Beitrag: # 395Beitrag Margitta
09.08.2006, 19:14

Meist ist der Vorgang des Sterbens friedvoll und schmerzfrei auch wenn der Körper in den letzten Stunden nach aussen hin zu leiden scheint! Dieser Schmerz wird von den Sterbenden gar nicht mehr empfunden. Der Tod ist ein allmähliches Sich zurückziehen abwechselnd von Phasen des Schlafes und der Bewusstlosigkeit begleitet. Nach dem “ aufwachen “ im Jenseits werden sie von den Geistern der Menschen begrüsst, die sie sehr geliebt haben und die vor bis dahin unbekannten Menschen empfangen, die sie dennoch bis in die verborgensten Winkel ihrer Persönlichkeit hinein kennen. Das sind keine Engel, die zu Gericht sitzen, sondern Geister, die bereits eine weitere Entwicklung durchgemacht haben. In Kommunikation mit den Geistern wird das Leben nach dem Tode oft als einen Vorgang durch sieben Sphären beschrieben, die immer weniger materieller und immer stärker geistiger Natur sind. Die sieben Spähren stellen letztlich Bewusstseinsebenen dar. Diejenigen, die schon einen höheren sittlichen Zustand erreicht haben, helfen den Neuankömmlingen als Lehrer und gehen vorübergehend auf deren Bewusstseinsstufe zurück, um verstanden zu werden zu können. Nach dem Tod geht der Lernprozess weiter.

Die erste Sphäre ist das, was man daraus macht. Einige, die nicht an das Leben nach dem Tod geglaubt haben, merken noch nicht einmal jetzt, dass sie tot sind. Entscheidend ist, welche Vorstellung jemand hat. Es reicht aus, an etwas zu denken, damit es erscheint. Manche Seelen schaffen sich ihre frühere Umgebung wieder, ihr Haus und ihre Besitztümer, die sie nicht verlassen wollen. Alles ist von auserlesener, reiner Beschaffenheit und leicht durch das denken formbar. Wer in der fernen Welt, Sommerland genannt, ein gelehriger Schüler ist, wie der Philosoph F.W.H. Myers /2843-1903) erläutert, könne sich dort das auf Erden am meisten Ersehnte erschaffen. Dies ist jedoch nicht der Himmel, wie fortgeschrittene Geister nachdrücklich betonen. Bald wird einem im Sommerland bewusst, dass diese “ Träume “ nicht weise und vergeistigt genug sind. Bald erweisen sie sich als zu selbstbezogen und materialistisch. Man stellt fest, dass man sich eigentlich nur auf der Suche nach ewigen Sommerferien befinde. Viele Berichte betonen, dass das Sommerland lediglich den Zweck habe, seine Bewohner zu der Erkenntnis zu bringen, dass vieles von dem, was sie als wertvoll erachten, eigentliche wertlos ist.

Aber wie ist die Welt beschaffen, die der Mensch vorfindet, der ein selbstsüchtiges, gewalttätiges oder gar verbrecherisches Leben führte. Seine gewohnten Denkstrukturen bleiben bestehen, und er merkt, dass er der Welt nach dem Tod wenig geben kann. Seine Selbstbezogenheit hat ihn völlig abgestumpft für edlere Gefühle und höhere Werte, die eigentlich das Wesen einer wahren Freundschaft und eines harmonischen Zusammenlebens bilden. Eine verarmte Seele setzt eine andere “ Realität “ als eine reiche. Viele Berichte von den armen Seelen erzählen von Finsternis, Nebel, nackter Erde und einem elenden Platz zum Dahinleben. Das ist Winterland.

In seiner fortdauernden Selbstbezogenheit ist ein solcher Geist verstört und mit seinem Los unzufrieden. In diesem Zustand kann er andern genauso wenig helfen, wie diese ihm, da alle in der gleichen Weise selbstbezogen sind. Geholfen kann ihm nur schwer, selbst wenn höhere Wesenheiten sich ihnen widmen. Eine Wandlung muss aus dem inneren Selbst kommen.

Jeder Unglückliche im Winterland muss dort nur solange verweilen, weil er sich vor dem anderen, besseren Teil seines Selbst verschliesst. Er wird nicht “ bestraft “ . Sein Leiden kommt aus seiner eigenen Natur. Weder ist das “ Winterland “ die Hölle, noch das “ Sommerland “ Der Himmel!

Wer über das Sommerland hinaus gewachsen ist, kommt in den ersten Himmel. Hier finden sich alle diejenigen, die für andere dasein wollen und ihr eigenes besseres ich erkennen und verwirklichen wollen. Man denkt über gemachte Fehler und Irrtümer nach und bewertet sein Leben neu. Dieser Vorgang des aktiven Sichselbstfindens wird meist als “ Gericht “ bezeichnet. Doch es wird nicht von Gott oder einem anderen, zur Schuldsprechung berechtigten höherstehenden Wesen abgehalten, sondern als Prozess in sich selbst, was schmerzlich ist. Aber es stehen Helfer und Führer bei dieser seelischen Veränderung zur Verfügung. Es geht um die Bewertung all dessen, was wir getan, erduldet und gewollt haben. Jetzt fühlt man selbst, welche Freuden und welche Leiden man den anderen bereitet hat und kann in die Haut anderer Menschen seinem Leben schlüpfen. Die Erfahrung, die nun einsetzt, nennt man den zweiten Tod. Jetzt bekommt man die Gewissheit, dass die Wünsche in der Astralwelt in Wirklichkeit doch noch selbstbezogen waren. Auch die Liebe zu anderen schien noch weitgehend selbstbezogen zu sein. Jetzt im zweiten Tod, wirft das Individuum alles ab, was es für wertoll hielt. Dies ermögliche ihm , sein wahres “ Selbst “ zu finden, ein umfassenderes und vollkommenere Sein, eines nach dem er , wie er jetzt entdeckt schon immer gesucht hat.

Nach dem zweiten Tod kommt er in den zweiten Himmel. Er erkennt, dass er nur sein äusseres Selbst abgeworfen hat. Es entschwindet die frühere Identität und er erfährt ein Gefühl des tiefen Friedens. Er verliert die Verbindung zu all jenen, die er früher kannte. Jedes Leben ist ein allmähliches Erwachen, mit dem Ziel das zu erkennen und darauf hinzuwirken, was sein ursächliches Selbst genannt wird. Dieses Selbst birgt in sich keimhaft die Erfahrung aller früheren Leben, enthält aber auch Hinweise darauf, was in den zukünftigen Inkarnationen kommen soll. Es finden jetzt äusserst bedeutungsvolle Zusammenkünfte mit anderen, Männern wie Frauen statt, zu denen er eine tiefgehende geistige Beziehung und grosse Vertrautheit empfindet, weil sie eine geistige Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Gruppenseele bilden. Jetzt erkennen sie, dass ihr Leben keineswegs zufällig verlief, sondern als Teil eines sinnvollen Ganzen, das noch als gemeinsame Aufgabe vollendet werden muss. Die Bestimmung jeder einzelnen Seele wird erst erfüllt sein, wenn die Gruppenseele ihre Bestimmung erfüllt hat.

Im dritten Himmel erfolgt eine noch grössere Erweiterung des Bewusstseins. Diese Erfahrung ist jedoch so intensiv, dass viele Geister sie nicht sehr lange ertragen können. Nach einem kurzen Blick in diese Ebene erkennen sie, dass sie nicht weiter vordringen können, und es bleibt ihnen keine andere Wahl, als wieder zur Erde zurückzukehren. Falls die erneute Inkarnation erfolgreich war, kann sie tiefer in den dritten Himmel vordringen. Im dritten Himmel offenbart sich die wahre Natur der Gruppenseele und ihre Aufgabe in dem Masse, wie sich das Bewusstsein in den individuellen Mitgliedern erweitert. Jetzt steht man vor der Wahl, ob man unseren Planeten samt seiner immer wiederkehrenden Inkarnationen verlassen soll und irgend wo anders von vorne anfangen soll. Die meisten warten aber lieber und helfen anderen, selbst wenn das für sie bedeutet, dass sie erneut auf der Erde inkarniert werden müssen.

Patrick Ravignant schreibt in “ Geheimwissen Indiens “: Im Westen wird der Zustand des Wachseins als der Wirklichste angesehen. Der Vedanta misst dem Wachsein keinen Wert und keine Verlässlichkeit zu. Im Wachsein identifiziere ich mich mit meinem Körper; ich sehe mich als Individuum und werde ständig mit dem Gegensatz zwischen “ Ich “ und “ Nicht - Ich “ konfrontiert. Ich bin ständig mit den Anforderungen des Wettstreits und des biologischen Überlebens in einer feindlichen, zerstörerischen Umgebung ausgesetzt. Wir haben den Eindruck, der Vielfalt der Erscheinungen und der Begrenzungen der Formen vollständig unterworfen zu sein, genau wie den strengen Regeln des Raumes, der Zeit und der ursächlichen Zusammenhänge.

Im Traum ist das anders. “ Wo es keine Wagen, Gespanne und Wege gibt, schafft sich der Träumer diese. Wo es keinen Spass , keine Freude und kein Entzücken gibt, schafft er sich dieses. Er ist der Schöpfer.

Der Zustand des Wachens ist mit dem physischen Leib, der des Traumes mit dem Astral - Leib und der Zustand des Tiefschlafes mit dem Ursache - Leib verbunden. Verglichen mit dem Wachsein und dem Traum erscheint der Tiefschlaf als eine Art Auslöschung oder Leere. Das Fehlen des Bewusstseins behalten wir als glückliche Erinnerung zurück. Er ist friedlich, vereint in der Glückseligkeit. Im Tiefschlaf ist das reine Bewusstsein ohne Identifikation und Einordnung, nicht durch ein besonderes Bild verschleiert oder gestört. Es ist eine Fülle ohne erkennbare Zweiheit, ohne Subjekt - Objekt - Beziehung, ohne Spannungen, ohne Konflikte, die in den Träumen wieder auftauchen und im Wachzustand aktiv sind.

Der vierte Zustand ist weder Wachsein noch Träumen, noch Tiefschlaf. Er ist unbeschreiblichen unveränderbare Gegenwart.
Der Inder zweifelt grundsätzlich daran, dass der Wachzustand wirklicher als die Traumwelt ist. Der chinesische Philosoph Lao Tse schreibt in seinem “ Buch vom Tao “: Einst träumte ich , ich sei ein Schmetterling, Dabei war ich so glücklich, dass ich vergass, dass ich ein Mensch war. Als ich aufwachte, wusste ich nicht, ob ich ein Mensch war, der träumte, dass er ein Schmetterling war, der träumte, ein Mensch zu sein.

Für die Schamanen, Yogis, Mystiker und vielleicht für alle religiös eingestellten Menschen gibt es zwei Welten: Die körperliche Welt des Alltags und die Welt der Träume, der Trance, der Ekstase, Halluzinationen, der Hypnose, des Scheintodes, der Seelenreisen. Die einzige Art, von der Jenseitigen Welt etwas unmittelbar etwas zu erfahren, ist irgend eine Weise das normale Wachbewusstsein auszuschalten, in eine Art Traumzustand zu fallen (manchmal sogar mit offenen Augen) und dann Besuch von Geistern oder Engeln aus dem Jenseits zu bekommen oder selbst eine Reise ins Jenseits zu machen. Alle unmittelbaren Erlebnisse und Erfahrungen sind eine Art Träume!
www.Lebenswohl.de
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

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Margitta
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Beitrag: # 20786Beitrag Margitta
25.07.2008, 20:53

Auch noch mal hervor holen
Magitta
Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
dass Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King

Morredmur
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Re: Das sterben aus Sicht medialer Menschen

Beitrag: # 45355Beitrag Morredmur
22.01.2018, 14:48

Wenn ich ehrlich bin, genau so habe ich die Menschen eingeschätzt.. Die Medien liegen wohl nicht ganz so falsch..

Ranah

Re: Das sterben aus Sicht medialer Menschen

Beitrag: # 45389Beitrag Ranah
02.02.2018, 10:05

:vo
Danke,
also ich sag Dir mal,erst rauscht man durch den Tunnel.
Kurz vorher zieht echt das ganze Leben vorbei.
An eine Wiese und Musik erinner ich mich auch.
Ich war von Haus aus schon ein sensitives Kind.
Ein grosser Teil von Kübler-Ross ist stimmig.
Tatsächlich habe ich noch mitgekriegt,wie alle Geräte langsam immer stummer wurden
und die ganze Crew angelaufen kam.Oben meine Grossmutter.
Fast zeitgleich kam meine Mutter.
Die meinte ich wäre tot gewesen und Ihr wäre,als hätte Sie mich ein zweites Mal gekriegt.
Hat Sie auch.Ich habe das verschwiegen,das ich schon da war und reichlich genervt,
das dieses schöne,ruhige,friedliche Gefühl weg war.
Niemals hätten meine Eltern Ihre ganzen Kriegserlebnise ausgetauscht in meiner
Kleinkindphase,wenn Sie gewusst hätten,das ich alles sehe.Jedes Bild.Alles.
Das war meine Schwitzhütte.
Weil ich eine schrecklich ängstlche Jungfrau bin,hab ich mich irgendwann entschlossen,
psychatrische Pflege zulernen.
Ein spannender Beruf.Da war fast immer etwas los.Ohne Pendel habe ich es geschafft,
fliegenden Tabletts auszuweichen.
Auch ne Kunst .
Diese 8000 Stellen sind ja wohl der Witz schlechthin.Mutti.
Dachte immer,als Chemikerin kann man auch rechnen.
Wohl nicht.Irgendwie scheint da die Festplatte verrutscht zusein.
Sobald meine kleine Enkeltochter in Trance fällt kriege ich das mit,
dann lasse ich Sie in Ruhe.
Das hatte Sie schon als Baby.An den Augen habe ich meine Mutter sofort wiedererkannt.
Ich glaube,ich hab Sie oft auf die Palme gebracht. :lb
Besorgt war Sie,wenn ich nicht gelacht hab.
Sie sagte immer,drei Tage war die Seele krank,
jetzt lacht Sie wieder.Gott sei Dank.
:lb :sb


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